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Zeitdiebe sind unsichtbare Saboteure, die dir deine kostbare Zeit stehlen. Hast du dich schon einmal gefragt, warum es manchmal so schwer ist, die perfekte Work-Life-Balance zu finden? In diesem Artikel erfährst du, wie du die 10 größten Zeitdiebe erkennen und besiegen kannst, um deine Work-Life-Balance zu verbessern. Gemeinsam werden wir Strategien entwickeln, um diese Hindernisse zu überwinden und so den Stress im Arbeitsleben zu reduzieren.

Einführung: Was sind Zeitdiebe?

 

Zeitdiebe sind subtile, oft unsichtbare Faktoren oder Ablenkungen im Arbeitsalltag, die dir Zeit und Energie stehlen, ohne dass du es merkst. Sie machen dich weniger produktiv, lenken deine Aufmerksamkeit ab und erschweren es dir, deine Arbeit effizient zu erledigen. Zeitdiebe können verschiedene Formen annehmen: unklare Prioritäten, zu viele E-Mails, unerwartete Unterbrechungen, digitale Ablenkungen oder ineffiziente Besprechungen.

Kurz gesagt, Zeitdiebe stehlen deine Zeit und Produktivität am Arbeitsplatz. Sie beeinträchtigen nicht nur deine Arbeitsleistung, sondern können auch deine Work-Life-Balance und deine Lebenszufriedenheit negativ beeinflussen, indem sie Stress und Frustration verursachen.

 

Zeitfresser sind unsichtbare Faktoren, die uns bei der Arbeit die Zeit und Energie stehlen

Die Bedeutung von Zeitdieben verstehen

 

In der heutigen schnelllebigen Welt, in der Zeit oft Mangelware ist, können Zeitdiebe zu ernsthaften Herausforderungen auf dem Weg zur Work-Life-Balance werden. Zeitdiebe sind unsichtbare Saboteure, die sich ungebeten einschleichen und deine kostbare Zeit stehlen, wenn du es am wenigsten erwartest.

 

Zeitdiebe können zu massiven Zeitverlusten führen und die Produktivität dramatisch senken.

– Eine britische Studie ergab, dass Arbeitnehmer im Durchschnitt weniger als drei Stunden pro Tag produktiv sind, was bei einer durchschnittlichen 40-Stunden-Woche weniger als 15 Stunden Produktivität entspricht.

– Die Nutzung privater Mobiltelefone kann sich auf die Produktivität am Arbeitsplatz auswirken (Link Studie zum Handyverbot).

 

Studie zu Zeitfressern

 

Es ist wichtig zu beachten, dass Zeitdiebe nicht nur die Produktivität beeinträchtigen, sondern auch zu Stress und Frustration führen können. Daher ist es wichtig, Zeitmanagement- und Selbstmanagementtechniken zu entwickeln, um Zeitdiebstahl zu minimieren und die Produktivität am Arbeitsplatz zu erhöhen.

 

Zeitdieb Nr. 1: Unklare Ziele und Prioritäten – wie sie Zeit stehlen

 

Unklare Ziele und Prioritäten sind der erste Zeitdieb auf unserer Liste. Damit sind Situationen gemeint, in denen du nicht genau weißt, welche Aufgaben Priorität haben und welche weniger wichtig sind. Das führt oft dazu, dass man Zeit mit unwichtigen Aufgaben verschwendet, während dringendere Dinge vernachlässigt werden. Es ist wie ein Navigationssystem ohne klares Ziel.

 

Zeitfresser unklare Ziele und Prioritäten

 

Besser mit diesem Zeitdieb umgehen

 

  1. Setze klare Ziele: Setze dir klare, messbare Ziele für deine Arbeit. Wenn du weißt, was du erreichen willst, fällt es dir leichter, Prioritäten zu setzen.
  2. Priorisiere Aufgaben: Identifiziere die wichtigsten Aufgaben und konzentriere dich zuerst darauf. Lass dich nicht von weniger wichtigen Dingen ablenken.
  3. Plane den Tag: Erstelle einen Tagesplan, der deine Aufgaben in eine sinnvolle Reihenfolge bringt. Das hilft, Unsicherheiten zu minimieren.
  4. Regelmäßige Überprüfung: Überprüfe deine Ziele und Prioritäten regelmäßig, um sicherzustellen, dass sie noch relevant sind. Passe sie gegebenenfalls an.
  5. Umplanen: Wenn du merkst, dass du zu viele Aufgaben hast und es dir schwer fällt, Prioritäten zu setzen, zögere nicht, deine Führungskraft um Hilfe zu bitten. Gemeinsam könnt ihr klare Prioritäten setzen und die Arbeitsbelastung effektiver verteilen.

 

Die Einbeziehung deiner Führungskraft kann entscheidend sein, wenn du merkst, dass du mit der Prioritätensetzung überfordert bist. Gemeinsam könnt ihr Wege finden, klarere Ziele und Prioritäten zu setzen, was letztendlich zu einer besseren Work-Life-Balance führt.

 

Zeitdieb Nr. 2: E-Mails und Benachrichtigungen – Die ständigen Ablenkungen besiegen

 

Der zweite Zeitdieb auf unserer Liste sind E-Mails und Benachrichtigungen, die für ständige Ablenkung bei der Arbeit sorgen. Diese digitalen Ablenkungen können deine Konzentration stören und dich in einen ständigen Reaktionsmodus versetzen.

 

Zeitfresser e-Mails und Nachrichten

 

Besser mit diesen Zeitdieben umgehen

 

  1. Zeitfenster für E-Mails: Anstatt deine E-Mails sofort zu öffnen und auf jede Benachrichtigung zu reagieren, lege feste Zeitfenster im Laufe des Tages fest, in denen du deine E-Mails bearbeitest.
  2. Priorisierung: Sortiere deine E-Mails nach Wichtigkeit und Dringlichkeit. Bearbeite die wirklich relevanten Nachrichten zuerst und verschiebe weniger wichtige auf spätere Zeitfenster.
  3. Deaktiviere Benachrichtigungen: Schalte störende Benachrichtigungen auf deinem Computer und Smartphone aus, um Ablenkungen zu minimieren.
  4. Kommunikationsregeln: Lege klare Kommunikationsregeln für dich und dein Team fest, um die E-Mail-Flut zu reduzieren. Nutze alternative Kommunikationskanäle für weniger dringende Angelegenheiten.
  5. Fokussierte Arbeitsphasen: Plane fokussierte Arbeitsphasen ohne E-Mail-Unterbrechungen, um produktiver zu sein.

 

Zeitdieb Nr. 3: Unerwartete Unterbrechungen – Strategien zur Minimierung

 

Der dritte Zeitdieb auf unserer Liste sind unerwartete Unterbrechungen wie spontane Gespräche, unvorhergesehene Telefonate oder ungeplante Meetings, die die Arbeitszeit stören.

 

Zeitfressser Störungen

 

Besser mit diesen Zeitdieben umgehen

 

  1. Zeitfenster für ungestörtes Arbeiten: Plane feste Zeitfenster im Tagesablauf ein, in denen du ungestört arbeiten kannst. Kommuniziere diese Zeiten mit deinem Team, damit sie wissen, wann du verfügbar bist.
  2. Klare Kommunikation: Biete deinen Kolleg*innen klare Kommunikationswege für dringende Anliegen an, um unerwartete Unterbrechungen zu minimieren.
  3. Pufferzeiten einplanen: Plane Pufferzeiten zwischen Terminen und Aufgaben ein, um auf unvorhergesehene Ereignisse reagieren zu können, ohne deine gesamte Tagesplanung durcheinander zu bringen.
  4. Notfallprotokoll: Erstelle ein Notfallprotokoll, das festlegt, wie mit dringenden Angelegenheiten umgegangen wird, wenn du nicht erreichbar bist.

 

Zeitdieb Nr. 4: Multitasking – Warum es nicht effizient ist

 

Der vierte Zeitdieb auf unserer Liste ist das Multitasking. Damit ist das gleichzeitige Erledigen mehrerer Aufgaben oder das ständige Wechseln zwischen verschiedenen Tätigkeiten gemeint, in der Annahme, dadurch effizienter zu sein.

 

Zeitfresser Multitasking

 

Besser mit diesem Zeitdieb umgehen

 

  1. Eine Sache nach der anderen: Konzentriere dich auf eine Aufgabe nach der anderen, um deine Konzentration zu maximieren und effizienter zu arbeiten.
  2. Prioritätensetzung: Identifiziere die wichtigsten Aufgaben und arbeite sie nacheinander ab, bevor du zu anderen Aktivitäten übergehst.
  3. Zeitblöcke: Plane Zeitblöcke für bestimmte Aufgaben, um Unterbrechungen zu minimieren und produktiver zu sein.
  4. Bewusstsein schaffen: Mache dir bewusst, dass Multitasking oft zu ineffizienter Arbeit führt und dich länger an einer Aufgabe arbeiten lässt.
  5. Selbstreflexion: Überlege, warum du zum Multitasking neigst und finde Wege, dich darauf zu konzentrieren, eine Aufgabe nach der anderen zu erledigen.

 

Zeitdieb Nr. 5: Unstrukturierte Besprechungen – Zeitverschwendung vermeiden

 

Der fünfte Zeitdieb auf unserer Liste sind unstrukturierte Besprechungen. Damit sind Besprechungen gemeint, die ohne klare Tagesordnung und Struktur stattfinden, was zu Zeitverschwendung führen kann.

 

Zeitfresser unstrukturierte Meetings

 

Besserer Umgang mit diesem Zeitdieb

 

  1. Agenda erstellen: Vor jedem Meeting eine klare Agenda erstellen, die die zu besprechenden Themen und Ziele festlegt.
  2. Zeitrahmen festlegen: Begrenze die Dauer des Meetings und halte dich strikt an den festgelegten Zeitrahmen.
  3. Teilnehmer*innen auswählen: Lade nur Personen zum Treffen ein, die direkt von den behandelten Themen betroffen sind, um die Effizienz zu erhöhen.
  4. Moderator*in ernennen: Bestimme eine*n Moderator*in, der*die das Meeting leitet und sicherstellt, dass es strukturiert abläuft.
  5. Notizen und Aufgaben: Mache dir während des Meetings Notizen über die besprochenen Punkte und die zugewiesenen Aufgaben. Gib diese Informationen nach dem Meeting weiter.
  6. Vermeide Folgetreffen: Stelle sicher, dass alle Fragen und Themen während des Meetings behandelt werden, um unnötige Folge-Meetings zu vermeiden.
  7. Alternative Kommunikation: Überlege, ob bestimmte Informationen über alternative Kommunikationskanäle (E-Mail, Chat) ausgetauscht werden können, um Meetingzeit zu sparen.

 

Zeitdieb Nr. 6: Prokrastination – Den inneren Schweinehund besiegen

 

Der sechste Zeitdieb auf unserer Liste ist Prokrastination, das Aufschieben von Aufgaben. Damit ist das Zögern und Aufschieben von wichtigen Aufgaben gemeint, was sich negativ auf Zeit und Produktivität auswirken kann.

 

Zeitfresser innerer Schweinehund

 

Besserer Umgang mit diesem Zeitdieb

 

  1. Selbstreflexion: Verstehe die Gründe für deine Prokrastination. Ist es mangelnde Motivation, Unsicherheit oder eine unangenehme Aufgabe?
  2. Zeitmanagement-Techniken: Verwende Techniken wie die Pomodoro-Methode, um deine Arbeit in zeitlich begrenzte Abschnitte einzuteilen.
  3. To-Do-Listen: Erstelle klare To-Do-Listen mit Prioritäten, um Aufgaben schrittweise abzuarbeiten.
  4. Belohnungssystem: Belohne dich nach erfolgreichem Abschluss einer Aufgabe, um deine Motivation zu steigern.
  5. Einfach anfangen: Beginne mit kleinen Schritten, um den Einstieg in eine Aufgabe zu erleichtern.
  6. Selbstdisziplin stärken: Trainiere deine Selbstdisziplin durch Übungen wie regelmäßige Arbeitszeiten und konsequentes Einhalten von Vereinbarungen.
  7. Hol dir Unterstützung: Sprich mit Kollegen, Vorgesetzten oder einem Coach über deine Prokrastination, um Unterstützung und Tipps zu erhalten.

 

Zeitdieb Nr. 7: Digitale Ablenkungen – Soziale Medien unter Kontrolle halten

 

Der siebte Zeitdieb auf unserer Liste sind digitale Ablenkungen, insbesondere durch Social Media. Damit ist die Nutzung von Online-Plattformen und Unterhaltungsseiten während der Arbeitszeit gemeint, die die Konzentration stört und die Produktivität mindert.

 

Zeitfresser Social Media

 

Besserer Umgang mit diesem Zeitdieb

 

  1. Bewusstsein schaffen: Erkenne, wann und warum du zur digitalen Ablenkung neigst. Ist es Langeweile, Stress oder Gewohnheit?
  2. Zeitfenster setzen: Plane bestimmte Zeiten für die Nutzung sozialer Medien außerhalb der Arbeitszeit ein.
  3. Ablenkungsfreier Arbeitsplatz: Schaffe einen Arbeitsplatz, der frei von Ablenkungen ist, indem du Apps oder Websites blockierst, die dich ablenken.
  4. Belohnungssystem: Nutze digitale Ablenkungen als Belohnung für erfolgreich erledigte Aufgaben.
  5. Alternative Pausen: Statt in Pausen soziale Medien zu nutzen, mache kurze Spaziergänge oder Entspannungsübungen.
  6. Selbstdisziplin stärken: Trainiere deine Selbstdisziplin, indem du bewusst auf digitale Ablenkungen verzichtest.
  7. Peer Support: Schließe dich mit Kolleginnen und Kollegen zusammen, um gemeinsam digitale Ablenkungen zu reduzieren und euch gegenseitig zu unterstützen.

 

Zeitdieb Nr. 8: Mangelnde Planung – Wie eine klare Zeitplanung helfen kann

 

Der achte Zeitdieb auf unserer Liste ist mangelnde Planung. Damit sind Arbeitsabläufe gemeint, die ohne klare Zeitplanung oder Vorbereitung durchgeführt werden, was zu Zeitverschwendung und ineffizientem Arbeiten führen kann.

 

Zeitfresser schlechte Planung und Prioritäten

 

Besserer Umgang mit diesem Zeitdieb

 

  1. Zeit für Planung einplanen: Reserviere regelmäßig Zeit in deinem Kalender für die Planung von Aufgaben und Projekten.
  2. To-do-Listen: Erstelle detaillierte To-do-Listen, um deine Aufgaben zu strukturieren und Prioritäten zu setzen.
  3. Zeitpuffer einplanen: Plane Pufferzeiten zwischen Aufgaben und Terminen ein, um unvorhergesehene Verzögerungen aufzufangen.
  4. Tages- und Wochenplan: Erstelle einen klaren Tages- und Wochenplan, um deine Arbeit im Voraus zu organisieren.
  5. Routinen entwickeln: Entwickle Arbeitsroutinen, die dir helfen, Aufgaben effizienter zu erledigen.
  6. Prioritäten setzen: Identifiziere die wichtigsten Aufgaben und erledige sie zuerst.

 

Zeitdieb Nr. 9: Mangelnde Delegation – Last teilen und Zeit gewinnen

 

Der neunte Zeitdieb auf unserer Liste ist mangelnde Delegation. Damit ist das Festhalten an Aufgaben gemeint, die von anderen Mitarbeitern erledigt werden könnten. Dadurch wird unnötig Zeit in Anspruch genommen und die Produktivität sinkt.

 

Zeitfresser nichts abgeben

 

Besser mit diesem Zeitdieb umgehen

 

  1. Analysiere deine Aufgaben: Identifiziere Aufgaben, die von anderen Teammitgliedern erledigt werden könnten.
  2. Entwickle Delegationsfähigkeiten: Lerne, Aufgaben effektiv zu delegieren, indem du klare Anweisungen gibst und den Fortschritt überwachst.
  3. Vertrauen aufbauen: Zeige Vertrauen in die Fähigkeiten deiner Kolleg*innen und ermutige sie, Verantwortung zu übernehmen.
  4. Kommunikation: Kommuniziere klar und transparent, wenn du Aufgaben delegierst, um Missverständnisse zu vermeiden.

 

 

Zeitdieb Nr. 10: Perfektionismus – Die Balance zwischen Qualität und Zeit

 

Der letzte Zeitdieb auf unserer Liste ist der Perfektionismus. Damit ist das Streben nach perfekten Ergebnissen gemeint, das oft dazu führt, dass zu viel Zeit in Kleinigkeiten investiert wird, um die höchste Qualität zu erreichen. Dies kann zu Verzögerungen führen und die Effizienz beeinträchtigen.

 

Alles perfekt machen ist ein Zeitfresser

 

Besser mit diesem Zeitdieb umgehen

 

  1. Klare Standards setzen: Definiere klare Standards und Ziele für deine Arbeit, damit du weißt, wann etwas gut genug ist.
  2. Zeitlimits setzen: Setze dir selbst Zeitlimits für Aufgaben, um den Drang nach endloser Perfektion zu reduzieren.
  3. Prioritäten setzen: Identifiziere die wichtigsten Aufgaben und konzentriere dich darauf, in diesen Bereichen hohe Qualität zu erreichen.
  4. Feedback einholen: Hol dir Feedback von Kollegen oder Vorgesetzten, um eine objektive Einschätzung der Qualität deiner Arbeit zu erhalten.
  5. Lerne loszulassen: Akzeptiere, dass Perfektion nicht immer erreichbar ist und lerne, Aufgaben zu beenden, auch wenn sie nicht perfekt sind.
  6. Reflektiere: Überlege dir regelmäßig, ob der Aufwand für Perfektion im Verhältnis zum Nutzen steht.

 

Fazit: Zeitdiebe erkennen und besiegen für eine bessere Work-Life-Balance

 

In unserer immer schneller werdenden Welt sind Zeitdiebe allgegenwärtig und können unsere Work-Life-Balance erheblich beeinträchtigen. Aber wie wir gelernt haben, sind Zeitdiebe nicht unbesiegbar. Mit dem richtigen Verständnis und den richtigen Strategien können wir sie kontrollieren und unsere Zeit effizienter nutzen.

 

Ein wichtiger Aspekt dabei ist die Unterscheidung zwischen „Lust“ und „Frust“ in Bezug auf Zeitdiebe. Es gibt Aufgaben, die uns Freude bereiten und die wir gerne erledigen, auch wenn sie viel Zeit in Anspruch nehmen. Diese können jedoch zu Zeitdieben werden, wenn sie andere wichtige Aufgaben verdrängen. Auf der anderen Seite gibt es ungeliebte Aufgaben, die Frust verursachen, aber dennoch erledigt werden müssen.

 

Die Kunst besteht darin, Lust-Aufgaben so zu organisieren, dass sie die Produktivität nicht beeinträchtigen, und Frust-Aufgaben so effizient wie möglich zu erledigen. Dies erfordert eine bewusste Priorisierung und die Fähigkeit, sich klare Ziele zu setzen.

 

Darüber hinaus spielt der Flow-Zustand eine entscheidende Rolle. Wenn wir uns im Flow befinden, können uns die Zeitdiebe kaum etwas anhaben. Flow ist dieser magische Zustand, in dem wir völlig in einer Aufgabe aufgehen, hochproduktiv sind und die Zeit still zu stehen scheint. Diesen Zustand sollten wir anstreben, um den Zeitdieben zu trotzen und in unserer Arbeit aufzugehen.

 

Die Reise zur Zähmung der Zeitdiebe kann eine Herausforderung sein, aber sie lohnt sich. Es ist an der Zeit, deine Work-Life-Balance zu optimieren und die volle Kontrolle über deine Zeit zurückzugewinnen.

Leitfaden: Die 10 größten Zeitdiebe erkennen und bekämpfen

Möchtest du aktiv daran arbeiten, deine Zeitdiebe zu erkennen und zu besiegen?

Ich habe speziell für dich Übungen vorbereitet, die dir helfen, deine persönlichen größten Zeitdiebe zu erkennen und konkrete Schritte zu deren Minimierung zu unternehmen.

Bereit für die ersten Schritte?

Lade dir hier das Dokument mit meinen bewährten Strategien und praktischen Übungen herunter: „Die 10 größten Zeitdiebe erkennen und bekämpfen”.

  • Mehr Produktivität und Effizienz: Nutze deine Arbeitszeit effektiver und erreiche mehr.
  • Weniger Stress und bessere Work-Life-Balance: Finde eine ausgeglichenere Balance zwischen Arbeit und Privatleben.
  • Verbesserte Konzentration und Fokus: Steigere deine Konzentrationsfähigkeit und arbeite fokussierter.

Deine Work-Life-Balance wird es dir danken.

 

Unterstützung bei Ablenkungen und Zeitfressern

 

 

Literatur:

Berger, T. (2016) Burnout-Prävention. Erschöpfung verhindern – Energie aufbauen. Selbsthilfe in 12 Stufen. Schattauer Verlag.

Collatz, A. & Gudat, K. (2019) Lebensbalance finden. Wege zu mehr Zufriedenheit in Beruf und Privatleben – ein Ratgeber. Hogrefe Verlag.

Kaiser, S. & Ringlstetter, M. (2010) Work-Life Balance. Erfolgsversprechende Konzepte und Instrumente für Extremjobber. Springer Science.

Kratzer, N. & Menz, W & Pangert, B. (2015) Work-Life-Balance – eine Frage der Leistungspolitik. Analysen und Gegensätze. Springer VS.

https://www.psychologie-aktuell.com/news/aktuelle-news-psychologie/news-lesen/produktiver-sein-ohne-handy.html (URL abgerufen am 16.11.2023)

Du bist im Job unzufrieden? Das erfordert nicht unbedingt radikale Veränderungen.

Man muss also nicht gleich die Flinte ins Korn werfen und kündigen.

Oft reicht es schon, die Job Unzufriedenheit zu erkennen und mit kleinen Schritten bewusst gegenzusteuern. In diesem Blogbeitrag zeige ich dir, welche drei Schritte nötig sind, damit die Unzufriedenheit aus deinem Arbeitsleben verschwindet.

Wie zeigt sich Job Unzufriedenheit?

Wenn du deine Unzufriedenheit loswerden willst, musst du dir zunächst eingestehen, dass du unzufrieden bist.

Was läuft nicht rund?

In welchen Situationen spürst du eine Unzufriedenheit deutlich?

Viele Menschen sind dauerhaft unzufrieden. Sie schaffen es aber nicht, etwas an ihrer Situation zu ändern, weil sie sich gar nicht bewusst machen, dass sie unzufrieden sind.

Im Job unzufrieden zeigt sich auf verschiedene Weisen:

  • Du hast häufig schlechte Laune.
  • Mit den Kollegen läuft es nicht rund.
  • Du hast Probleme dich zu motivieren.
  • Du fühlst dich erschöpft, unkonzentriert und lustlos.
  • Du schläfst schlecht.
  • Du grübelst viel.
  • Du zweifelst an dir.

Diese Anzeichen können darauf hinweisen, dass Unzufriedenheit in deinem Arbeitsleben besteht und es Zeit ist, daran zu arbeiten, um deine Work-Life-Balance zu verbessern.

 

Unzufriedenheit Arbeit

 

Woher kommt die Job Unzufriedenheit? 

Natürlich sind die Gründe für Unzufriedenheit bei allen Menschen unterschiedlich. Wir sind schließlich Individuen. Trotzdem gibt es eine Reihe von Ursachen, die dazu führen, dass wir unzufrieden sind. Dazu zählen beispielsweise:

  • Fehlende soziale Kontakte: Du fühlst dich einsam.
  • Perfektionismus und hohe Erwartungen an sich selbst: Du setzt dir schwer erreichbare Ziele und freust dich nicht über das, was du schon geschafft hast.
  • Ziele, die nicht zu dir passen: Stelle sicher, dass du deine eigenen Ziele verfolgst und nicht die Ziele von anderen. Überprüfe außerdem von Zeit zu Zeit, ob deine Ziele noch mit deinen Werten übereinstimmen. (Hier geht es zum Blogbeitrag Werte herausfinden)
  • Dein Lebensmodell passt nicht (mehr) zu deinem Leben: Dein Job, dein Lebensstil oder dein Freundeskreis passt nicht zu deinen Werten und Stärken.
  • Geringer Selbstwert: Du machst deinen Wert an äußeren Dingen wie Erfolg im Job und nicht an dir als Person fest.
  • Angst vor einer Veränderung: Du traust dich nicht, etwas zu verändern, obwohl du weißt, dass der Status Quo dir nicht guttut.
  • Du klebst an der Vergangenheit: Getreu nach dem Motto „Früher war alles besser!“ gib der Gegenwart die Chance, die sie verdient.
  • Fehlende Erfüllung: Du hättest gerne mehr Sinn in deinem Leben und möchtest, dass der Job dich erfüllt.

 

woher kommt Unzufriedenheit

Im Job unzufrieden? Vielleicht ist das eine Einladung

Unzufriedenheit fühlt sich unangenehm an. Sie stört. Sie macht müde.
Aber vielleicht ist sie nicht dein Feind. Vielleicht will sie dir etwas sagen.

Job Unzufriedenheit entsteht oft dann, wenn etwas nicht mehr passt.
Wenn du dich veränderst, aber deine Arbeit gleich bleibt.
Wenn du merkst, dass du dich anstrengst, aber innerlich leer bleibst.

Dann ist Unzufriedenheit wie ein Weckruf.
Sie zeigt dir: So wie es ist, kann es nicht bleiben.
Nicht, weil du versagt hast. Sondern weil du dich weiterentwickelst.

Vielleicht hast du lange funktioniert.
Vielleicht hast du zu viel hingenommen.
Vielleicht hast du aufgehört, dir Fragen zu stellen.

Dann kann die Unzufriedenheit der Moment sein, wieder bei dir selbst anzukommen.
Sie hilft dir, innezuhalten.
Zu prüfen: Was brauche ich wirklich? Was fehlt mir? Was will ich nicht mehr?

Unzufriedenheit kann der Anfang von etwas Neuem sein.
Nicht angenehm, aber ehrlich.
Nicht laut, aber klar.

Wenn du dich im Job unzufrieden fühlst, dann nimm das ernst.
Nicht als Makel. Sondern als Einladung, dein Leben bewusster zu gestalten.

Im Job unzufrieden als Chance zur Veränderung

Im Job unzufrieden? Folge diesen drei Schritten

So viel zur Theorie hinter der Unzufriedenheit.

Ich spüre eine große Unzufriedenheit, was kann ich tun?

Das geht in drei einfachen Schritten:

Schritt 1: Analysiere deine Situation

Mache dir bewusst, wie deine berufliche Situation gerade aussieht. Dazu ist es gut, zwei Listen zu machen. Auf der einen schreibst du alles auf, was gut läuft und was du beibehalten willst. Auf der anderen notierst du die Sachen, mit denen du unzufrieden bist und die du in der Zukunft ändern möchtest. Danach unterscheide, welche Punkte wirklich wichtig und welche weniger wichtig sind.

Schritt 2: Entwirf einen Plan, um deine Unzufriedenheit loszuwerden

Überlege dir für jeden notierten wichtigen Punkt, was du tun kannst, um deine Unzufriedenheit diesbezüglich loszuwerden.

Was genau möchtest du ändern?

Und was musst du tun, um zum gewünschten Ergebnis zu kommen?

Versuche nicht, alle Punkte auf einmal anzugehen, sondern nimm dir die Dinge lieber einzeln und nacheinander vor. Wenn du nicht weißt, wo sie anfangen sollst, dann entscheiden dich für die Sache, die am leichtesten zu ändern ist oder wo die zu treffende Maßnahme für dich leicht anzustoßen ist.

Schritt 3: Nimm dir Zeit für die Umsetzung

Die meisten Pläne scheitern daran, dass es uns nicht gelingt, sie umzusetzen. Stelle deshalb sicher, dass du regelmäßig daran arbeitest, deine Unzufriedenheit zu lösen. Nimm dir dafür täglich 15 Minuten Zeit. Am besten ist es, wenn du dich zu einer bestimmten Tageszeit mit der Umsetzung deines Planes beschäftigst – beispielsweise immer nach der Mittagspause. Oder blocke dir einen festen Termin in deinem Kalender. So kannst du die Punkte nach und nach bearbeiten und gerätst nicht ins Stocken.

 

Unzufriedenheit loswerden

 

Im Job unzufrieden? Was tun?

Fühlst du dich manchmal unzufrieden und möchtest dieses Gefühl loswerden?

Möchtest du lernen, optimistischer zu denken und mehr Positives in dein Leben zu bringen?

Mehr Lebensfreude: Durch das Loslassen von Unzufriedenheit kannst du jeden Tag positiver erleben und mehr Freude im Alltag finden.

Verbesserte Beziehungen: Deine positive Einstellung wird sich auf deine Mitmenschen übertragen und deine Beziehungen stärken.

Erhöhte Motivation und Erfolg: Mit einem optimistischen Blick in die Zukunft wirst du motivierter sein, deine Ziele zu verfolgen und Erfolg in verschiedenen Lebensbereichen zu erreichen.

Unzufrieden im Job

Bereit für eine Veränderung?

Erfahre, wie du deine berufliche Unzufriedenheit hinter dir lässt und eine erfüllte Arbeit findest. Entdecke jetzt mehr über mein Coaching zur beruflichen Neuorientierung. (Hier klicken und mehr erfahren)

Literatur:

  • Mai, J. (2022): Unzufrieden? 7 Dinge, die Sie hinter sich lassen sollten. Karrierebibel, Zugriff 18.06.2024
  • einfach ganz leben: Unzufrieden mit dem Leben? Gründe für chronische Unzufriedenheit, Zugriff 18.06.2024
  • Sprenger R. (2016) Die Entscheidung liegt bei dir! Wege aus der alltäglichen Unzufriedenheit.
  • Wolf, D. (2020): Erste Hilfe Tipps. Unzufriedenheit mit sich und dem Leben, Zugriff 18.06.2024

Optimismus ist eine Lebenseinstellung, bei der wir eine Sache oder die Welt im Allgemeinen von ihrer besten Seite betrachten. Menschen, die optimistisch denken, sind voller Hoffnung und Zuversicht und blicken positiv in die Zukunft.

Jeder kann lernen, optimistisch zu denken. Natürlich braucht das – wie jede Veränderung – Zeit und Übung. Aber es ist möglich.

Die wohl bekannteste und wirksamste Übung für optimistisches Denken ist das „Best Possible Self“ – das positive Selbstbild. Dabei stellst du dir vor, wie Dein Leben in der Zukunft aussieht und was dich als Person ausmacht. Das kann in fünf, zehn oder 20 Jahren sein. Oder auch in einem. Wichtig ist, dass zwischen der Vorstellung und der Gegenwart so viel Zeit liegt, dass du deine Ziele und Wünsche in diesem Zeitraum auch erreichen kannst.

 

Positives Selbstbild beim optimistischen denken

 

So wirst du optimistischer

So führst du die Übung durch: Stell dir vor, wie es sich anfühlt, wenn du alles, was du dir vorgenommen, erreicht oder bekommen hast. Alles ist so gut gelaufen, wie es nur konnte. All deine Lebensträume sind in Erfüllung gegangen! Und auf dem Weg dorthin hast du deine Stärken erfolgreich eingesetzt. Versetz dich in diese zukünftige Situation. Wie fühlt sich das an?

Schnapp dir jetzt Zettel und Stift und schreiben für 15 bis 20 Minuten in der Ich-Form alles auf, was dir in den Sinn kommt.

 

Fragen auf einem Zettel zum Positiven Selbstbild

 

Schreibe kontinuierlich, ohne den Stift abzusetzen. Denken nicht zu viel nach, sondern schreiben aus dem Bauch heraus. Wenn du das Gefühl hast, dass dir nichts mehr einfällt, dann schreibe trotzdem weiter und sei gespannt, was dabei herauskommt.

Nimm dir zum Schluss der Übung einen Augenblick Zeit, um Veränderungen in deinem Befinden wahrzunehmen. Wie geht es dir jetzt, nachdem du sich so intensiv mit deinem positiven Selbstbild beschäftigt hast? Leg den Text anschließend beiseite und schauen ihn erst wieder an, wenn du die Übung abgeschlossen hast.

Diese Übung ist nämlich dann am erfolgreichsten, wenn du sie an vier aufeinanderfolgenden Tagen wiederholst. Wenn du möchtest, kannst du dich jeden Tag mit einem anderen Lebensbereich beschäftigen. Falls du es mal einen Tag nicht schaffst, ist das nicht schlimm. Achte aber darauf, dass die Abstände nicht zu groß werden, da sonst der innere Zusammenhang zu schwach wird.

 

Durchhalten Übung über 4 Tage machen für optimistisches denken

Die wirksamste Übung für optimistisches Denken: Das „Best Possible Self“

Die wohl bekannteste und wirksamste Übung für optimistisches Denken ist das „Best Possible Self“ – auf Deutsch: das beste mögliche Ich. Studien der Positiven Psychologie zeigen, dass diese Übung nicht nur die Stimmung hebt, sondern auch langfristig das Wohlbefinden steigert und Optimismus trainiert.

Die Idee dahinter ist einfach, aber kraftvoll: Du stellst dir vor, wie dein Leben in der Zukunft aussieht – wenn alles so gut gelaufen ist, wie es nur konnte. Das kann in einem Jahr sein, in fünf oder in zehn. Wichtig ist, dass du dir genug Zeit gibst, damit sich deine Träume und Ziele in diesem Zeitraum auch wirklich entfalten können.

So führst du die Übung Schritt für Schritt durch:

Schritt 1: Schaffe die richtige Atmosphäre Suche dir einen ruhigen Ort, an dem du ungestört bist. Leg dein Handy zur Seite, mach es dir gemütlich – vielleicht mit einer Tasse Tee – und nimm dir bewusst 20 Minuten Zeit nur für dich.

Schritt 2: Tauche in deine Zukunft ein Schließe für einen Moment die Augen. Stell dir vor: Alles ist so gelaufen, wie du es dir gewünscht hast. Du hast deine wichtigsten Ziele erreicht, deine Stärken erfolgreich eingesetzt und deine Träume verwirklicht (Hier geht´s zum Blogbeitrag Stärken herausfinden).
Wie sieht dein Alltag aus?
Wo lebst du?
Was machst du beruflich?
Wie fühlen sich deine Beziehungen an?
Lass dieses Bild lebendig werden – mit allen Details, Farben und Gefühlen.

Schritt 3: Schreibe alles auf Schnapp dir jetzt Zettel und Stift – oder öffne ein leeres Dokument – und schreibe 15 bis 20 Minuten lang in der Ich-Form auf, was dir in den Sinn kommt. Wichtig dabei: Schreibe kontinuierlich, ohne den Stift abzusetzen. Denke nicht zu lange nach, sondern schreibe aus dem Bauch heraus. Wenn du das Gefühl hast, dass dir nichts mehr einfällt – schreibe trotzdem weiter. Oft kommen genau dann die tiefsten Gedanken.

Lass deinen inneren Kritiker nicht die Führung übernehmen. Falls er sich meldet und flüstert „Wie soll das denn funktionieren?“, nutze das als Einladung: Wie könnte ein alternativer Weg zu deinem Ziel aussehen? Denke groß. Traue dich, wirklich optimistisch zu sein.

Schritt 4: Nimm dir einen Moment inne Wenn du fertig bist, leg den Stift kurz beiseite und spüre in dich hinein. Wie fühlt es sich an, dieses Bild von dir vor Augen zu haben? Viele Menschen berichten, dass sie sich nach der Übung leichter, motivierter und zuversichtlicher fühlen – genau das ist das Ziel.

Schritt 5: Wiederhole die Übung vier Tage lang Die Übung entfaltet ihre volle Wirkung, wenn du sie an vier aufeinanderfolgenden Tagen wiederholst. Du kannst dich jeden Tag auf einen anderen Lebensbereich konzentrieren – zum Beispiel Beruf, Beziehungen, Gesundheit oder persönliche Entwicklung. Falls du einen Tag aussetzt, ist das kein Problem. Achte nur darauf, dass die Pausen nicht zu lang werden, damit der innere Zusammenhang erhalten bleibt.

 

Ein Tropfen breitet sich aus Best possible self optimistisch denken

 

Praktische Tipps für den Alltag

Optimistisches Denken kann eine transformative Kraft in deinem Leben sein, wenn du es aktiv in deinen Alltag integrierst. Hier sind einige praktische Tipps, die dir dabei helfen, eine optimistischere Einstellung zu entwickeln und die positiven Auswirkungen zu erleben:

Führe ein Dankbarkeitstagebuch

Nimm dir jeden Abend ein paar Minuten Zeit, um drei Dinge aufzuschreiben, für die du dankbar bist. Das können kleine Freuden des Tages oder auch langfristige positive Aspekte deines Lebens sein. Indem du dich auf die positiven Aspekte konzentrierst, entwickelst du eine wachsende Wertschätzung für das Gute in deinem Leben und förderst so optimistisches Denken.

Setze realistische Ziele

Formuliere klare und erreichbare Ziele für dich selbst, sei es im Beruf, in deinen Beziehungen oder in deinen persönlichen Interessen. Wenn du deine Ziele in greifbare Schritte unterteilst, kannst du deine Fortschritte besser erkennen und dich motivieren, weiterhin optimistisch auf das zu blicken, was du erreichen möchtest.

Umgib dich mit positiven Menschen

Umgeben dich mit Menschen, die eine optimistische Einstellung haben und dich unterstützen. Negativität und Pessimismus können ansteckend sein, aber das gilt auch für Optimismus und Positivität. Pflege Beziehungen zu Menschen, die dich inspirieren und ermutigen, das Beste aus dir herauszuholen. Lies hierzu gerne meinen Blogbeitrag zu den guten Beziehungen.

Ersetze negative Gedanken

Achte auf deine Gedanken und erkenne negative Denkmuster. Wenn du dich dabei erwischst, wie du pessimistisch denkst, versuche diese Gedanken bewusst zu hinterfragen und sie durch positive oder realistischere Sichtweisen zu ersetzen. Positive Selbstgespräche können einen großen Unterschied in deiner Einstellung machen.

Finde Freude in kleinen Momenten

Nimm dir bewusst Zeit, um die kleinen Freuden des Alltags wahrzunehmen und zu genießen. Ein Spaziergang in der Natur, ein gutes Gespräch mit einem Freund oder ein Moment der Stille können deine Stimmung aufhellen und deine optimistische Einstellung stärken. In diesem Blogbeitrag habe ich 12 einfache Achtsamkeitsübungen für dich erklärt. Lies gerne hier weiter.

Überwinde Rückschläge mit Optimismus

Rückschläge und Hindernisse gehören zum Leben dazu. Wenn du auf Schwierigkeiten stößt, versuche, sie als Lernchancen zu betrachten und daran zu wachsen. Optimistisches Denken hilft dir dabei, auch in schwierigen Zeiten positiv zu bleiben und nach Lösungen zu suchen.

Sei geduldig mit dir selbst

Das Erlernen von optimistischem Denken braucht Zeit und Übung. Sei geduldig mit dir selbst und erlaube dir, Fehler zu machen. Jeder Tag ist eine neue Gelegenheit, optimistischer zu werden und das Beste aus dir herauszuholen.

Indem du diese praktischen Tipps in deinen Alltag integrierst, kannst du Schritt für Schritt eine optimistischere Denkweise entwickeln und die positiven Auswirkungen auf dein Leben erleben. Sei offen für Veränderungen und erlaube dir, eine immer optimistischere Sicht auf die Welt zu entwickeln.

Positiv denken

Optimistisch denken – Dein Weg zu positiven Denken

Optimistisch denken – Dein Weg zum positiven Denken

Möchtest du optimistischer denken lernen und dadurch dein Leben verbessern?

Was bringt es, optimistisch denken zu lernen?

  • Verbesserung deiner Gesundheit und deines Wohlbefindens: Stärkung deines Immunsystems und Förderung deiner psychischen und physischen Gesundheit.
  • Bessere Widerstandsfähigkeit und Stressbewältigung: Rückschläge überwinden und in schwierigen Situationen gelassen bleiben.
  • Verbesserte Beziehungen und Lebensqualität: Positive Menschen und Erfahrungen anziehen für harmonischere Beziehungen.

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Literatur:
  • Blickhan, D. (2021): Positive Psychologie und Coaching. Von der Lösung- zur Wachstumsorientierung. Junfermann Verlag, Paderborn.
  • Hausler, M. (2022): Therapie-Tools. Wohlbefindenstherapie. Verlagsgruppe Beltz, Weinheim Basel.

Aufblühen oder Flourishing ist ein wichtiger Hebel für ein zufriedenes Arbeitsleben. Aber lasse uns mit einem Bild starten.

Ein Samen muss in die Erde gelangen und genügend Feuchtigkeit bekommen, damit sich aus ihm eine zarte Knospe entwickeln kann. Und damit diese zu einer wunderschönen Blume heranwachsen kann, braucht sie neben Wasser und Erde auch Licht und Dünger – und vielleicht ein bisschen liebevolle Zuwendung.

Bei uns Menschen ist es ähnlich: Auch wir benötigen eine Kombination aus verschiedenen „Zutaten“, damit wir aufblühen und über uns selbst hinauswachsen. Doch welche sind das und welchen Einfluss haben wir darauf, ob wir aufblühen oder verwelken?

Schauen wir uns zunächst an, was die Positive Psychologie unter dem Begriff des Aufblühens – in der Fachsprache auch Flourishing genannt – versteht.

 

Flourishing von Menschen

 

Was versteht man unter Flourishing oder Aufblühen?

Aufblühen meint den „Optimalzustand“ der psychischen Gesundheit: Würden wir auf ein Kontinuum schauen, so wäre „psychisch krank“ im negativen Bereich verortet, während „psychisch gesund“ bei null stehen würde. Aufblühen ginge hingegen weit darüber hinaus ins Positive.

Unter Flourishing oder Aufblühen versteht die Positive Psychologie unterschiedliche Aspekte des Wohlbefindens:

 

Flourishing um erfüllt zu Leben Aufblühen zufrieden Leben

 

Zusammenfassend könnte man sagen, dass wir, wenn wir aufblühen, einen Prozess des persönlichen Wachstumserleben. Wir gestalten unsere psychische Entwicklung aktiv und „werden, wer wir sind“. Damit ist gemeint, dass wir der menschlichen Bestimmung nachkommen, uns so zu entwickeln, dass sich unser Potenzial entfalten kann.

Flourishing – Wie kann ich aufblühen?

Natürlich ist der Prozess des Aufblühens sowie dessen Ergebnis per se erstrebenswert, weil sich dadurch unser Wohlbefinden steigert. Darüber hinaus gibt es aber noch weitere Gründe, warum es uns guttut, aufzublühen: Menschen, die aufblühen, sind in der Regel gesünder und haben eine höhere Lebenserwartung. Sie sind erfolgreicher im Job und schaffen es leichter, qualitativ hochwertige Freundschaften und stabile Partnerschaften zu führen.

Jeder Mensch hat es selbst in der Hand, ob er aufblüht oder nicht. Die Komponenten des PERMA-Modells zeigen anschaulich, worauf wir in unserem Leben achten sollten:

 

PERMA für Flourishing Aufblühen zufrieden Leben

 

Positive Emotionen: Hier geht es um unsere „Emotionsbilanz“. Sorge aktiv dafür, dass du mehr positive Emotionen erlebst! (lies weiter unter Positive Gefühle)

 

Engagement: Übe regelmäßig Tätigkeiten aus, die dir Erfüllung bringen und bei denen du Raum und Zeit vergisst, also „voll im Flow“ bist. (lies weiter unter Flow Erlebnis)

 

Relationship: Pflege die Beziehungen zu den Menschen, die dir guttun. (lies weiter unter gute Beziehungen)

 

Meaning: Finde heraus, welchen Sinn du in unterschiedlichen Lebensbereichen siehst und richte dein Leben danach aus.

 

Accomplishment: Setze dir Ziele, die du mit dem Einsatz deiner Fähigkeiten erreichen können. Denn wir erleben uns als wirksam und sind zufriedener, wenn wir unsere Ziele erreichen.

Meine 5 persönlichen Tipps fürs Flourishing

Finde dein „Dafür“. Heute. Nicht irgendwann.
Wofür stehst du heute auf? Nicht für die nächsten zehn Jahre. Für diesen Dienstag.
Vielleicht für einen Kaffee in der Sonne. Für ein Gespräch, das dir gut tut. Für einen Gedanken, der dich ruft.
Dein „Dafür“ muss kein großes Ziel sein. Es darf klein sein. Still. Echt.
Aber es gibt deinem Tag Richtung. Und dir Halt.

 

Dein Nervensystem braucht Raum. Nicht erst im nächsten Urlaub. Jetzt.
Zu viel Input. Zu wenig Pause. Kein Wunder, dass der Körper streikt.
Du musst nicht meditieren. Du darfst einfach mal still sein.
Zehn Minuten auf dem Stuhl sitzen. Ohne Handy. Ohne Licht. Ohne Anspruch.
Nur du. Und dein Atem.
Das klingt banal. Ist es auch. Und genau das macht es wirksam.

 

Mach’s kleiner. Viel kleiner.
Große Ziele machen oft Druck. Visionen erst recht.
Wie wäre es mit: heute gut zu dir sein?
Ein Nein, das sich richtig anfühlt. Ein Spaziergang. Eine Mail, die nicht perfekt sein muss.
Kleine Taten, große Wirkung.
Denn Veränderung beginnt nicht mit dem Masterplan – sondern mit einem echten Moment.

 

Frag dich: Was geht trotzdem?
Manchmal ist alles zu viel. Der Kopf voll. Die Tränen nah.
Dann geht es nicht darum, stark zu sein. Sondern ehrlich.
Und sich eine Frage zu stellen, die mehr bewegt als jedes Mantra:
Was geht trotzdem?
Ein Lächeln. Eine Nachricht. Fünf tiefe Atemzüge.
Diese Frage ist leise – aber sie bringt dich weiter als jeder Druck.

 

Du musst da nicht allein durch.
Flourishing wächst selten im Alleingang.
Zeig dich. Mit dem, was ist. Auch wenn es noch wackelig ist.
Manchmal reicht ein Mensch, der sagt: „Ich seh dich.“
Und plötzlich fühlt sich alles weniger schwer an.
Nicht, weil es gelöst ist. Sondern, weil du nicht mehr allein trägst, was dich bewegt.

Aufblühen Tipps

Literatur:

  • Ackermann, A. (2021): Positive Psychologie. Das Fazit aus 30 Jahren Glücksforschung. Independently published.
  • Blickhan, D. (2021): Positive Psychologie und Coaching. Von der Lösung- zur Wachstumsorientierung. Junfermann Verlag, Paderborn.
  • Glossner, Albert (2022): Flourishing – Was kann ich für mein Aufblühen tun? https://www.abb-seminare.de/blog/flourishing/ (Zugriff: 24.06.2025)
  • Schwier, M. & Sohr, S. (2021): Mit einem Lächeln – 100 Übungen zur Positiven Psychologie, Junfermann Verlag, Paderborn.

Ein jeder strebt danach. Irgendwie sind wir alle auf der Suche nach dem Glück. Und dennoch fällt es vielen Menschen schwer, es spontan zu definieren: das Glück. Wahrscheinlich stimmst du mir zu, wenn ich sage: Glücklich lebt es sich besser.

Aber was genau ist das eigentlich für ein Zustand, dieses „glücklich sein“? Machen wir uns also auf die Suche nach dem Glück!

Die Wissenschaft unterscheidet zwei Formen des Glücks: das Wohlfühlglück und das Werteglück.

Schauen wir uns an, was es mit dem glücklich sein auf sich hat.

Was ist Glück?

Glück kann verschiedene Bedeutungen haben. Manchmal ist es wie ein Glücksfall, der plötzlich kommt. Manchmal ist es ein kurzes, angenehmes Erlebnis. Manchmal ist es aber auch ein langfristiges Gefühl des Wohlbefindens und der Zufriedenheit.

In der Forschung über Glück und Zufriedenheit werden diese Begriffe oft gleichbedeutend verwendet. Einige Experten finden den Begriff „Glück“ jedoch zu unspezifisch und verwenden stattdessen den Ausdruck „subjektives Wohlbefinden“.

Subjektives Wohlbefinden beinhaltet drei Hauptaspekte:

1. Häufige positive Gefühle wie Freude, Heiterkeit und Dankbarkeit.
2. Langfristige Lebenszufriedenheit.
3. Das Fehlen von negativen Gefühlen wie Traurigkeit, Stress oder Wut.

glücklich sein

 

Wie glücklich ist die Welt?

Jedes Jahr am 20. März, dem Weltglückstag, wird der World Happiness Report veröffentlicht. Trotz Herausforderungen wie Pandemien, Kriegen und Krisen blieb das allgemeine Zufriedenheitsniveau weltweit zwischen 2020 und 2022 im Vergleich zu den Jahren 2017 bis 2019 etwa gleich. Eine bemerkenswerte Erkenntnis aus dem World Happiness Report 2022 war der Anstieg der sozialen Unterstützung weltweit. Menschen zeigen mehr Bereitschaft, Geld zu spenden, sich ehrenamtlich zu engagieren und anderen zu helfen.

Im World Happiness Report 2023 wurden die glücklichsten Länder erneut bewertet. Finnland belegte dabei zum sechsten Mal in Folge den ersten Platz, während Deutschland auf dem 16. Platz im Glücksranking landete. Auf den letzten beiden Plätzen fanden sich Libanon und Afghanistan, wo die Menschen am unzufriedensten sind.

Warum gibt es solche Unterschiede in der Zufriedenheit? Die Wissenschaftler:innen haben sechs Faktoren identifiziert, die einen großen Einfluss auf die Lebenszufriedenheit einer Nation haben:

1. Soziale Unterstützung
2. Pro-Kopf-Einkommen
3. Gesunde Lebenserwartung
4. (Entscheidungs-) Freiheit
5. Großzügigkeit
6. Die Abwesenheit von Korruption

Glücklich sein mit Wohlfühlglück

Wohlfühlglück – auch hedonistisches Glück genannt – stellt sich ein, wenn wir uns gut fühlen und viele positive Emotionen haben. Das Wohlbefinden bezieht sich hier auf das Erleben von Freude, Genuss und Vergnügen. Das kann ein schöner Abend mit Freunden, eine tolle Wanderung in den Bergen oder der entspannende Besuch in der Sauna sein: Schöne Momente, in denen wir uns leicht fühlen und unser Leben als angenehm empfinden.

Natürlich tut es uns gut, möglichst oft in einer positiven Stimmung zu sein. Das bedeutet aber nicht automatisch, dass wir ein glückliches Leben führen. Denn um dauerhaft glücklich zu sein, müssen wir auch das Gefühl haben, uns verwirklichen zu können.

 

Glücklich mit anderen Menschen

 

Glücklich sein mit Werteglück

Das bringt uns zur zweiten Form des Glücks: dem Werteglück, das in der Wissenschaft auch als eudämonistisches Glück bezeichnet wird. Hier geht es vor allem um das Erleben von Sinn, das Ausleben unserer Potenziale und den Einsatz unserer Stärken. (mehr dazu im Blogbeitrag Stärken herausfinden)

Wir möchten uns selbst verwirklichen und ein Leben im Einklang mit unseren Werten führen. (mehr dazu im Blogbeitrag Werte herausfinden)

All das löst ähnlich angenehme Empfindungen aus wie das Wohlfühlglück: Wir empfinden unser Leben als erfüllend. (mehr dazu im Blogbeitrag aufblühen)

Ein erfülltes Leben zu führen, heißt übrigens nicht, keine negativen Gefühle zu haben. Um die Ziele zu erreichen, die mit unseren Werten in Einklang stehen, kann es durchaus sein, dass wir auf Widerstände und Herausforderungen stoßen. Vielleicht müssen wir auch einmal auf etwas verzichten, um an unseren langfristigen Zielen festhalten zu können.

Werteglück erleben wir beispielsweise, wenn wir uns für eine Sache engagieren, die uns am Herzen liegt oder wenn wir anderen helfen. Eine in unseren Augen sinnbehaftete Tätigkeit löst genauso angenehme Gefühle aus, als wenn wir unsere Ziele beharrlich verfolgen – trotz eventueller Hindernisse oder Schwierigkeiten.

 

Erleben von Sinn

 

Im Gegensatz zum Wohlfühlglück, das häufig von äußeren Umständen abhängt, hat Werteglück mehr mit unserem Lebensinhalt zu tun: Das Glück stellt sich ein, während wir der Tätigkeit nachgehen und nicht erst nach deren Abschluss. Der Prozess selbst sorgt für unser Glückserleben.

 

Werteglück und Wohlfühlglück Suche nach dem Glück

Glücklich sein – Die Mischung macht’s

Wohlfühlglück und Werteglück bedingen sich weder gegenseitig, noch schließen sie sich aus. So ist es denkbar, dass wir viele schöne Momente erleben, weil unsere finanzielle Situation uns Annehmlichkeiten wie Reisen oder ein luxuriöses Zuhause mit Blick aufs Meer ermöglicht. Das heißt aber nicht, dass wir mit unserem Leben insgesamt zufrieden sind. Vielleicht fehlt es uns an Freunden oder einer erfüllenden Aufgabe. Andersherum können wir ein zufriedenes Leben führen, obwohl wir weniger finanzielle Möglichkeiten haben oder auf gewisse Aktivitäten verzichten müssen, weil unsere Gesundheit sie nicht erlaubt.

Es wäre falsch, zu behaupten, dass eine der beiden „Glücksarten“ wichtiger wäre als die andere.

Wohlfühlglück hat eine kürzere Dauer und kommt häufig aus dem Außen.

Werteglück hingegen geht mit einem länger anhaltenden, tieferen Glücksempfinden einher und speist sich hauptsächlich aus unserem Inneren.

Wie bei so vielen Dingen im Leben gilt wohl auch hier: Die Mischung macht’s.

Wir sind glücklich, wenn wir regelmäßig schöne Momente und positive Gefühle erleben.

Genauso wichtig ist es aber, dass wir ein Leben führen, das unserer Persönlichkeit und unseren Werten entspricht und in dem wir einen Sinn sehen. (lies dazu weiter im Blog zu Werte herausfinden.)

 

Gute Gefühle erleben ist der Schlüssel zum Glück

 

5 Übungen zum glücklich sein für den Start in den Tag

Der Start in den Tag ist ganz entscheidend für den Verlauf des Tages. Etabliere eine Routine, die dich gut und entspannt in den Tag starten läßt. Lass das Mobilphone aus, nimm dir etwas Zeit für dich.

Meine 5 Lieblingsübungen für den perfekten Start in den Tag

  • Gedankenreise: Starte noch im Bett mit einer kurzen Traumreise, dafür kannst du eine App mit geführten Meditationen nutzen.
  • Dankbarkeit: Überlege dir für eine Minute wofür du dankbar bist im Leben. Ich bin zum Beispiel dankbar für meine warme Decke, für die warme Dusche und das leckere Frühstück, das mich gleich erwartet.
  • Glücksmoment: Achte auf die kleinen Glücksmomente am Morgen. Der erste Schluck Kaffee oder Tee, das Lachen der Kinder, das warme Wasser unter der Dusche. (mehr dazu findest du im Blogbeitrag zu den Achtsamkeitsübungen)
  • Lieblingsmusik: Mach dir eine Playliste mit deinen Lieblingssongs und spiele die morgens gleich ab. Gute Laune Songs, die dir ein Lächeln ins Gesicht zaubern.
  • Gute Nachrichten suchen: Ich lese morgens (und auch spät abends) keine Zeitung oder Magazine. Ich beschäftige mich zum Tagesstart mit schönen Dingen. Falls du morgens gerne Neuigkeiten liest, empfehle ich dir die Seite: https://goodnews.eu

Experimentiere, bis du merkst: So starte ich wundervoll entspannt in den Tag.

Ich wünsche dir viel Freude und Erfolg auf der Suche nach dem Glück.

Glücklich sein lernen

Möchtest du endlich mehr Glück in dein Leben lassen, aber es fällt dir schwer, den ersten Schritt zu machen? Lass mich dir helfen! Mit meinem Coaching, basierend auf wissenschaftlichen Erkenntnissen und stärkeorientierten Methoden, unterstütze ich dich dabei, Wege zu finden, wie du echte Lebensfreude erleben kannst. Lass uns gemeinsam an deinem Glück arbeiten. Jetzt hier ein unverbindliches Kennenlerngespräch buchen.🌟

Literatur:

Blickhan, D. (2018) Positive Psychologie. Ein Handbuch für die Praxis. Paderborn: Junfermann.

Guldenschuh-Fessler, B., Fessler, R. (2020) Jeden Tag glücklich. Positive Psychologie für mehr Glück und Lebensfreude. Verlag Mensch

Universität Zürich (2021). Psychologisches Institut. Persönlichkeitspsychologie und Diagnostik. Positive Psychologie. Online http://www.positive-psychologie.ch/?page_id=24 (Download am 26.06.2025)

World Happiness Report 2025 https://ministeriumfuerglueck.de/blog/world-happiness-report-2025/  (Download am 26.06.2025)

Emotionen erkennen: Wie positive Gefühle zu einem erfüllten Leben führen.

Ich möchte ein glückliches und zufriedenes Leben führen. Du etwa nicht?

Ich glaube, ich kenne deine Antwort, auch wenn ich dich vielleicht nicht kenne.

Denn wir alle streben nach Glück, Zufriedenheit, Erfüllung, Entspannung. Das ist menschlich.

Und warum ist das so? Na, weil es sich einfach gut anfühlt und guttut.

Wie aber können wir selbst daran arbeiten, ein erfülltes Leben zu führen? Ich habe da eine Menge Ideen. Eine davon möchte ich dir in diesem Blogbeitrag aufzeigen. Es geht um Emotionen, und zwar um die positiven. Positive Emotionen sind eine wertvolle „Zufriedenheitsressource“: Sie fördern unsere Entwicklung als Individuen und auch als Gruppe.

Vorteile von Emotionen erkennen

Wenn wir positive Emotionen haben, fühlen wir uns gut und sicher und beginnen, über uns hinauszuwachsen. Experimentierfreudigkeit und Kreativität sprudeln nur so aus uns heraus. Das führt dazu, dass wir erfolgreich sind. Ich halte es deshalb für eine gute Idee, dass wir uns den positiven Dingen in unserem Leben bewusst zuwenden. So können wir auch unsere positiven Emotionen verstärken. (mehr lesen zum Thema positive Gefühle.)

 

Gefühle haben verschiedene Facetten

 

Welche 6 Basisemotionen gibt es?

Nach dem amerikanischen Psychologen Paul Ekmann gibt es sechs Basisemotionen:

  • Freude,
  • Überraschung,
  • Trauer,
  • Ekel,
  • Ärger und
  • Angst.

Das besondere an ihnen ist, dass sie bei allen Menschen auf der Welt vorkommen. Außerdem ist es für andere möglich, sie an unserem Gesichtsausdruck zu erkennen.

Natürlich gibt es noch eine Vielzahl weiterer Emotionen wie Dankbarkeit, Heiterkeit, Interesse, Betrübnis, Ablehnung oder Verlegenheit. Mit der Bestimmung anhand des Gesichtsausdrucks wird es hier aber schwieriger.

Schauen wir uns den Unterschied zwischen positiven und negativen Emotionen an, so fällt auf, dass wir negative Emotionen schneller wahrnehmen und sie auch länger anhalten. Wir behalten sie zudem länger im Gedächtnis. Wenn es um die positiven Emotionen geht, so sind wir keine besonders guten Wahrnehmer: Sie fallen uns nicht so häufig auf, obwohl wir sie im Alltag öfter erleben.

Emotionen erkennen und verstehen

Wie entstehen Emotionen?

Stelle dir vor, ein guter Freund oder eine gute Freundin ruft dich nach einigen Wochen mal wieder an. Was denkst du, wenn du die Nummer auf dem Display siehst?

Möglichkeit 1: „Oh wie schön! Da freue ich mich jetzt aber!“

Möglichkeit 2: „Ha, du hättest mich wirklich schon letzte Woche anrufen sollen!“

Im ersten Fall entwickelst du Freude, im zweiten keimt Ärger in dir auf.

An diesem Beispiel kann man sehr schön erkennen, dass Emotionen entstehen, wenn wir eine Situation bewerten. Diese Bewertung erfolgt durch die Grundannahmen, mit denen wir durchs Leben gehen. Natürlich spielen auch die Erfahrungen, die wir bisher gemacht haben, eine Rolle. Und genau das ist der Grund dafür, warum unterschiedliche Menschen in ein und derselben Situation unterschiedliche Emotionen entwickeln.

 

So entstehen Emotionen Gedanken Gefühle Verhalten Grundannahmen

Woran erkennt man die eigenen Emotionen?

Das Erkennen der eigenen Emotionen ist ein wesentlicher Schritt zur emotionalen Intelligenz und Selbstwahrnehmung. Hier sind einige konkrete Hinweise, die dir helfen, deine eigenen Emotionen zu identifizieren:

1. Körperliche Signale beachten: Emotionen zeigen sich oft durch körperliche Reaktionen. Fühle nach, ob du Spannungen, Unruhe, Zittern oder ein Flattern im Bauch spürst. Diese Sensationen können Hinweise auf deine emotionalen Zustände sein.

2. Gedanken und Überzeugungen prüfen: Deine Gedanken beeinflussen, wie du dich fühlst. Achte auf wiederkehrende Gedankenmuster oder Überzeugungen, die bestimmte Emotionen auslösen.

3. Verhalten beobachten: Dein Verhalten kann ein Spiegel deiner Emotionen sein. Vielleicht reagierst du in bestimmten Situationen gereizt, zurückgezogen oder übermäßig enthusiastisch. Diese Verhaltensweisen können auf unterliegende Emotionen hinweisen.

4. Emotionen benennen: Versuche, deine Emotionen zu benennen. Ob Traurigkeit, Freude, Ärger oder Angst – das Benennen hilft dir, sie besser zu verstehen und zu verarbeiten.

5. Auf Muster achten: Bemerke, ob es bestimmte Situationen, Personen oder Zeitpunkte gibt, die regelmäßig ähnliche Emotionen in dir auslösen. Diese Muster können dir helfen, deine emotionalen Reaktionen besser zu verstehen.

6. Innehalten und reflektieren: Nimm dir Zeit, um innezuhalten und zu reflektieren. Meditation oder Achtsamkeitsübungen können dir dabei helfen, mehr Klarheit über deine Gefühlswelt zu erlangen.

7. Gefühle zulassen: Erlaube dir, alle Emotionen zu fühlen, ohne sie zu bewerten oder zu unterdrücken. Das Akzeptieren deiner Gefühle ist ein wichtiger Schritt, um sie besser zu verstehen.

Durch diese Methoden kannst du lernen, deine Emotionen besser zu erkennen und zu verstehen. Dies ist ein kontinuierlicher Prozess, der Geduld und Übung erfordert, aber es lohnt sich für ein erfülltes und selbstbewusstes Leben. (mehr dazu lesen Gefühle unterdrücken.)

Emotionen verstehen und daraus lernen

Wie kann man Emotionen erkennen und regulieren?

In jeder Situation unseres Lebens bringen wir auch immer einen Teil unserer persönlichen Geschichte mit. Daher kann es passieren, dass wir eine Emotion entwickeln, die für die jeweilige Situation vielleicht ein bisschen stark ist: Wir reagieren über. In manchen Situationen ist es deshalb sinnvoll, etwas Abstand zu gewinnen, bevor wir agieren: Wir regulieren unsere Emotion. Damit meine ich nicht, dass sie unterdrückt werden sollten. Aber unser Verhalten sollte der jeweiligen Situation angemessen sein.

Nach Goleman (1995) bedeutetet emotional intelligent zu handeln, Gefühle bei sich und anderen zu erkennen, sie richtig einschätzen und auch beeinflussen zu können.

 

Intelligentes Handeln mit Emotionen 5 Komponenten

7 Tipps, um Emotionen zu regulieren

Es ist oft ratsam und nützlich, in beruflichen Konflikten Emotionen auszuklammern, um eine klarere Sicht zu bekommen und Schwierigkeiten konstruktiv anzugehen.

Hier sind einige praktische Strategien, um deine Emotionen besser zu kontrollieren:

  • Idee 1: Unterbreche den Moment innerlich und atme tief ein und aus, während du bis 10 zählst. Das Ballen der Hände in den Hosentaschen könnte dir ebenfalls helfen.
  • Idee 2: Nimm dir fünf Minuten Zeit, um an die frische Luft zu gehen und mit einem Anstieg des Sauerstoffgehalts im Blut zurückzukehren.
  • Idee 3: Erledige einen kurzen Botengang oder gönne dir eine Tasse Tee oder Kaffee.
  • Idee 4: Gehe auf die Toilette, um dich zu erfrischen, und lass kaltes Wasser über deine Hände laufen.
  • Idee 5: Wenn du genug Privatsphäre am Arbeitsplatz hast, schreibe einen kurzen Text, um deine Wut oder Frustration auszudrücken. Schicke ihn jedoch nicht ab und lösche ihn später.
  • Idee 6: Wenn möglich und der Konflikt dich stark belastet, beende den Arbeitstag früher oder arbeite für den Rest des Tages von zu Hause aus, falls das eine Option ist. (mehr lesen zum Thema Konflikte lösen.)
  • Idee 7: Führe am Schreibtisch eine kurze Atemübung durch, indem du mehrmals tief ein- und ausatmest. Konzentriere dich auf deinen Atem und denke an etwas Angenehmes. (mehr lesen zum Thema Achtsamkeitsübungen.)

 

Gefühle beeinflussen und regulieren

Emotionen erkennen mit dem Gefühlsprotokoll

Der erste Schritt zur Emotionsregulation ist es, die unterschiedlichen Emotionen zu kennen und sich ihrer bewusst zu werden. Wenn wir verstanden haben, welche Emotionen wann bei uns auftreten, können wir gezielt überlegen, wie wir reagieren möchten. Positive Emotionen zu verstärken und bei negativen bewusster zu reagieren, lohnt sich sehr.

Wozu hilft ein Gefühlsprotokoll?

  • Emotionale Muster erkennen: Entdecke wiederkehrende Emotionen und wachse durch gezielte Reflexion.
  • Wohlbefinden steigern: Erhöhe dein allgemeines Wohlbefinden durch das bewusste Wahrnehmen und Notieren glücklicher Momente.
  • Kreativität entfalten: Lass dich von deinen eigenen positiven Erfahrungen inspirieren und entfalte dein kreatives Potenzial.

Eine Möglichkeit, Emotionen bei sich selbst zu erkennen, ist das Gefühlsprotokoll. Ich möchte es hier teilen, weil es mir persönlich sehr weitergeholfen hat. Beobachte deine Emotionen für einige Tage und du wirst klarer sehen!

Hier geht’s zum Download:

Ja, ich möchte das Gefühlsprotokoll ausprobieren!

Literatur:

  • Ackermann, A. (2021): Positive Psychologie. Das Fazit aus 30 Jahren Glücksforschung. Independently published.
  • Blickhan, D. (2018): Positive Psychologie. Ein Handbuch für die Praxis, Junfermann Verlag, Paderborn.
  • Golemann, D. (1995): Emotional Intelligence. Why It Can Matter More Than IQ. Bantam, New York.
  • Ekmann, P. (2016). Gefühle lesen – Wie Sie Emotionen erkennen und richtig interpretieren. München; Spektrum. Akademischer Verlag
  • Legenbauer, T. & Vocks, S. (2006): Manual der kognitiven Verhaltenstherapie bei Anorexie und Bulimie, Springer Verlag, Berlin & Heidelberg.
  • Rose, N. (2021): Management Coaching und Positive Psychologie. Stärken stärken, sinnvoll wachsen. Haufe Verlag, Freiburg.

Wann hast du das letzte Mal jemandem aktiv zugehört? Also, so richtig zugehört? Ohne dabei noch drei andere Sachen zu machen und in Gedanken die Einkaufsliste zu erstellen?

Unsere Ohren sind den ganzen Tag auf Empfang und wir nehmen mit ihnen Unmengen an Informationen auf. Aber mal ehrlich: Welche Inhalte aus der Informationsflut bleiben am Ende hängen?

Richtig: Nur ein verschwindend geringer Teil. Die Aspekte, auf die wir uns konzentriert haben. Die wir nicht nur gehört, sondern auch verstanden und abgespeichert haben.

 

Empathisch zuhören und aufmerksam sein

 

Aktiv Zuhören, um zu verstehen

Als ersten Schritt, um mitzubekommen, wie es den Menschen in unserem Umfeld geht – was sie bewegt, freut oder bedrückt – sollten wir die Ohren aufstellen und genau zu- und hinhören. Oder besser gesagt: aktiv zuhören. So können wir die Beziehungen zu unseren Mitmenschen liebevoll pflegen und positiv gestalten. (Lies dazu gerne weiter den Blogbeitrag Gute Beziehungen.)

Aktives Zuhören

Doch was genau ist das eigentlich, aktiv Zuhören?

  1. Ein unbekannter Autor hat es wunderbar auf den Punkt gebracht: „Das größte Kommunikationsproblem ist, dass wir nicht zuhören, um zu verstehen. Wir hören zu, um zu antworten.“ Hören wir hingegen aktiv zu, dann möchten wir etwas erfahren, das wir vorher noch nicht wussten.
  2. Aber Achtung: Aktiv Zuhören ist kein Vorgang, sondern eine Haltung, die geübt werden will.
  3. Beim aktiven Zuhören tauchen wir in andere Welten ein: Unsere eigenen Vorstellungen treten in den Hintergrund, denn wir lassen uns ganz auf das ein, was unser Gegenüber uns erzählt. Manche Autoren sprechen deshalb auch vom „ziellosen Zuhören“: Man weiß vorher nicht, wo man nachher rauskommt.

 

aktiv zuhören neugierig offen Haltung

 

Wer aktiv zuhört, ist neugierig und offen für das, was sein Gesprächspartner ihm erzählt. Dabei müssen wir uns selbst häufig austricksen: Der Mensch neigt nämlich dazu, vor allem die Aspekte wahrzunehmen, die seine eigene Meinung bestätigen. Stimmen wir einer Aussage nicht zu, dann sind wir schnell dabei, im Geiste Gegenargumente zu suchen. Und schon hören wir nicht mehr richtig zu.

Ob in uns ein guter Zuhörer steckt oder nicht, zeigt sich also vor allem dann, wenn unser Gesprächspartner uns mit einer anderen Meinung konfrontiert.

Aktiv Zuhören – so geht das

Der amerikanische Psychologe Carl Rogers hat drei Voraussetzungen benannt, damit wir aktiv zuhören können: Wir sollten

  1. empathisch sein und unserem Gegenüber mit einer offenen Grundhaltung begegnen,
  2. authentisch auftreten und
  3. unserem Gesprächspartner Akzeptanz und eine positive Betrachtung

 

Drei Voraussetzungen für aktiv zuhören

 

Soweit die Grundhaltung. Kommen wir nun zu den einzelnen Komponenten des aktiven Zuhörens. Wie schaffst du es, das Scheinwerferlicht auf das Gegenüber zu richten und es dort zu lassen?

10 Tipps fürs aktive Zuhören

1. Der andere bestimmt das Tempo

Unterbreche deinen Gesprächspartner nicht. Halte Pausen aus und gib ihm/ihr Zeit, um sich und seine Gedanken zu ordnen.

2. Aufmerksamkeit signalisieren ist wichtig beim aktiven Zuhören

Sende deinem Gegenüber bestätigende Signale wie beispielsweise ein Nicken, Lächeln oder Vorlehnen. Halte den Blickkontakt und nimm eine ähnliche Körperhaltung ein.

3. Sich in den anderen hineinversetzen

Versuche zu verstehen, wie dein Gegenüber tickt, was ihn/sie gerade umtreibt und wieso das so ist.

4. Eigene Meinung außen vor lassen

Es geht in dem Moment ausschließlich um deinen Gesprächspartner und nicht um dich.

5. Keine Bewertung vornehmen

Höre deinem Gegenüber zu, ohne das Gesagte zu bewerten. Das bedeutet nicht, das du ihm zustimmen oder es gutheißen sollst.

6. Nichts persönlich nehmen

Achte bei Vorwürfen und Kritik verstärkt auf deine neutrale Grundhaltung und versuche, das Gesagte nicht persönlich zu nehmen.

7. Das Gesagte quittieren

Gib deinem Gesprächspartner ein akustisches Signal wie „aha“ oder „hm“. Damit zeigst du, dass du das Gesagte gehört hast. Das ist nicht zu verwechseln mit einer Bestätigung – „ja“, „genau“, „richtig“ – mit der du deine Zustimmung ausdrückst. Das solltest du nur tun, wenn dem auch tatsächlich so ist.

8. Nachfragen beim aktiven Zuhören

Frage nach, wenn du etwas nicht verstehst. Aber bitte keine weiterführenden Fragen, wir sind ja beim Zuhören!

9. Reflektieren

Wiederhole das Gesagte in eigenen Worten. So kannst du überprüfen, ob du dein Gegenüber richtig verstanden hast. Achte dabei darauf, den Inhalt weder zu analysieren noch zu interpretieren.

10. Hören zwischen den Zeilen

Nimm die Gefühle des anderen wahr und spreche sie auf eine unterstützende und konstruktive Weise an. So vermittelst du deinem Gegenüber, dass seine/ihre Gefühle wichtig sind.

 

Komponenten Aufmerksamkeit hineinversetzen nachfragen reflektieren aktiv zuhören

 

Aktiv Zuhören muss geübt werden. Vielen Menschen fällt es schwer, die Aufmerksamkeit für eine längere Zeitspanne beim Gesprächspartner zu lassen. Zu gerne möchten wir sagen „Das kenne ich!“, um dann eine eigene Erfahrung zu schildern. Sinn und Zweck vom aktiv Zuhören liegt jedoch darin, sich voll und ganz auf den anderen einzulassen und sich selbst zurückzunehmen. Lasse den Scheinwerfer auf deinem Gegenüber gerichtet!

 

Weitere Hilfreiche Ressourcen

Wenn du tiefer in Themen eintauchen möchtest, die dir in schwierigen Arbeitssituationen Unterstützung bieten, empfehle ich dir, folgende Blogbeiträge zu erkunden:

1. „12 Achtsamkeitsübungen für den Alltag“:Lerne, wie Achtsamkeit in deinem beruflichen Umfeld Stress reduzieren und deine Fokussierung verbessern kann.

2. „Grübeleien stoppen: 11 praktissche Tipps, die wirklich helfen“: Entdecke effektive Methoden, um das endlose Kreisen von Gedanken zu durchbrechen und einen ruhigen Geist zu kultivieren.

3. „8 Tipps für Positive Kommunikation„: Erlange Einblicke in die Kunst der positiven Kommunikation, um ein unterstützendes und konstruktives Arbeitsumfeld zu schaffen.

Aktiv Zuhören, Konflikte lösen – Deine Kommunikationsfähigkeiten im Fokus

Es fällt dir schwer, bei Konflikten wirklich zuzuhören? Im Konfliktcoaching helfe ich dir, mit einfachen Techniken Blockaden zu überwinden und klarer zu kommunizieren. Lass uns deine Konflikte an der Wurzel packen – starte noch heute!

Literatur:

  • Ackermann, A. (2021): Positive Psychologie. Das Fazit aus 30 Jahren Glücksforschung. Independently published.
  • Becker, B. & Kellermann, A. (2023): Die Kommunikationsküche – Erfolgsversprechende Rezepte für ein gelingendes Miteinander. Vorta Verlag
  • Blickhan, D. (2015): Positive Psychologie. Ein Handbuch für die Praxis, Junfermann Verlag, Paderborn.
  • Niekerken, A. (2020): Das Geheimnis richtigen Zuhörens. Wie Sie erfolgreicher und besser kommunizieren, Springer Fachmedien, Wiesbaden.
  • Weber E.L. (2025) Aktives Zuhören: 65 Techniken & Hinweise, um Ihre Beziehungen durch empathische Kommunikation zu verbessern.

Die positive Kommunikation ist eine der wesentlichen Faktoren für gelingende Beziehungen. Wie könnte es anders sein, sind wir Menschen doch nicht in der Lage, nicht zu kommunizieren. Auch ein Schweigen oder ein Blick transportieren unweigerlich eine Aussage.

 

Wenn also sowieso kein Weg an Kommunikation vorbeiführt, dann sollten wir uns bemühen, so oft wie möglich positiv zu kommunizieren. Das ist nicht nur eine wertvolle Kompetenz fürs Arbeitsleben, sondern trägt auch dazu bei, dass wir in unserem Privatleben mehr Zufriedenheit finden. In diesem Beitrag zeige ich dir, wie positive Kommunikation gelingen kann.

 

Kommunikation setzt immer auf zwei Seiten an: beim Sender und beim Empfänger. Der eine sendet eine Botschaft, der andere empfängt sie.

 

Klingt einfach, ist es aber nicht.

 

Friedemann Schulz von Thun beschreibt das Dilemma folgendermaßen: Der Sender sendet eine Botschaft, diese ist jedoch verschlüsselt.

 

Das bedeutet, dass der Empfänger sie entschlüsseln muss. Wie kann er aber sicherstellen, dass er das richtig macht?

 

Sender Empfänger Modell für eine positive Kommunikation

 

Die Antwort ist: Gar nicht. Es gibt keine Garantie dafür, dass der Empfänger die gesendete Botschaft richtig versteht.

 

Das wird ganz häufig auch als das Sender Empfänger Problem bezeichnet.

 

Was können wir also tun – sowohl in der Rolle des Senders als auch in der des Empfängers – um richtig verstanden zu werden beziehungsweise richtig zu verstehen?

Grundlagen der positiven Kommunikation

Wenn man positiv kommunizieren möchte, hilft es, sich bewusst zu machen, dass jede Nachricht vier unterschiedliche Seiten hat, in denen verschiedene Arten von Informationen stecken.

 

Der Empfänger entschlüsselt die Nachricht in der Regel auch auf diesen vier Ebenen.

 

Schauen wir sie uns im Detail an:

 

Sender und Empfänger Modell als Basis für positive Kommunikation

 

Betrachtet man diese vier Seiten genauer, so ist es nicht verwunderlich, dass die Botschaft während ihrer Reise vom Sender zum Empfänger modifiziert wird und nicht immer das beim Empfänger ankommt, was der Sender vermitteln wollte.

Wir haben unterschiedliche Ohren

An dieser Stelle kommt eine weitere Herausforderung hinzu: Genauso, wie der Sender einen Teil von sich selbst preisgibt, bringt auch der Empfänger seine Persönlichkeit in die Entschlüsselung der Nachricht mit ein.

 

Wir alle haben nämlich unterschiedliche Ohren und neigen dazu, sie bei der Interpretation der Botschaft zu Rate zu ziehen.

 

Dabei kann es passieren, dass die Botschaft in der vom Sender gemeinten Bedeutung verfälscht wird.

 

Vier Ohren Modell als Basis für positive Kommunikation

 

Die Herausforderung liegt folglich im Verstehen und verstanden werden.

 

Positiv zu kommunizieren gelingt am besten, wenn der Empfänger versucht, dem Sender wirklich zuzuhören und sich in ihn hineinzuversetzen.

 

Dieses wichtige Thema des aktiven Zuhörens werde ich in meinem nächsten Blogbeitrag ausführlich beleuchten.

 

Hier möchte ich dir jetzt noch ein paar allgemeine Tipps für eine positive Kommunikation an die Hand geben.

 

Tipps für positive Kommunikation

 

8 Tipps, damit die positive Kommunikation auch wirklich gelingt!

 

Bei der positiven Kommunikation geht es darum, positive Botschaften zu senden und zu empfangen beziehungsweise positive Gefühle zum Ausdruck zu bringen.

 

Bitte verstehe mich an dieser Stelle nicht falsch: Es geht nicht darum, negative Aspekte auszulassen, sondern die Kommunikation positiv zu gestalten.

 

Das funktioniert am besten, wenn du versuchst, einen neutralen Standpunkt einzunehmen und das Positive zu betonen.

 

Positive Sprache verändert die Kommunikation!

 

Tipp 1 für eine positive Kommunikation: Worte mit Bedacht wählen

Formuliere positiv. Vermeide Wörter wie sollen, müssen, Problem, aber und Fehler. Finger weg von Generalisierungen (immer, nie, grundsätzlich)! Verwende stattdessen lieber Ausdrücke wie in letzter Zeit.

 

Tipp 2: Perspektive verändern

Sende Ich-Botschaften: Ich denke, ich habe den Eindruck, dass…Damit stellst du klar, dass es sich um deine Wahrnehmung handelt und dass dein Gegenüber eine andere Einstellung zum Gesagten haben darf.

 

Tipp 3: Dinge direkt ansprechen

Suche das Gespräch mit deinen Mitmenschen, wenn dich etwas stört. Auch dann, wenn es nur eine Kleinigkeit ist. Damit verhinderst du, dem anderen irgendwann eine „Generalabrechnung“ um die Ohren zu hauen, mit der er im Zweifel nichts anfangen kann. Durch eine direkte Rückmeldung gibst du deinem Gegenüber die Möglichkeit, Dinge zu verändern.

 

Tipp 4: Negative Gefühle mitteilen, um positiv zu kommunizieren

Bei der positiven Kommunikation geht es nicht darum, negative Gefühle zu verdrängen. Sie sollten aber so kommuniziert werden, dass sich dein Gegenüber davon nicht angegriffen fühlt: Wähle deine Worte mit Bedacht, bleibe freundlich, sende Ich-Botschaften und halte Blickkontakt.

 

Tipp 5: Ehrliches Interesse zeigen

Signalisiere deinem Gesprächspartner durch kleine positive Gesten wie beispielsweise Kopfnicken, dass du gerade voll bei ihm oder ihr bist und du dich für das Gesagte interessierst. (Lese hierzu auch den Blogbeitrag zum Thema „Aktiv zuhören„)

 

Tipp 6: Andere Meinungen akzeptieren

Es ist völlig normal, dass dich die Menschen in deinem Umfeld beeinflussen – und umgekehrt. Vergiss dabei aber nicht, dass es in Ordnung ist, unterschiedliche Ansichten zu haben und man nicht in jedem Punkt übereinstimmen muss.

 

Tipp 7: Feedback geben

Achte bei der positiven Kommunikation darauf, die Situation möglichst sachlich zu beschreiben und sie nicht zu bewerten. Bleibe bei dir: Welche Gefühle hat das Verhalten deines Gegenübers bei dir ausgelöst? Runde das Feedback mit einem Wunsch für die Zukunft ab. Richte deine Rückmeldung immer auf das Verhalten und nicht auf die Persönlichkeit.

 

Tipp 8: Feedback annehmen

Auch hier gilt es, ganz bei sich selbst zu bleiben. Spüre in dich hinein, was die Worte deines Gesprächspartners bei dir auslösen und ob du das Feedback annehmen kannst. Im besten Fall schaffst du es, dich für das Feedback zu bedanken.

 

Versuche, deine Kommunikation positiv zu gestalten und du wirst sehen, dass dein Gegenüber dich häufiger richtig versteht und es dir als Empfänger leichter gelingt, Nachrichten richtig zu entschlüsseln!

 

Hinterfragen dich selbst: Wie werde ich positiver in meiner Kommunikation?

 

Hier meine 8 Tipps nochmal auf einem Blick:

 

So gelingen gute Gespräche als Basis für eine positive Kommuniatkon

 

Positive Kommunikation lernen und üben

Erlebe mehr Harmonie im Alltag: Durch positive Kommunikation werden deine Beziehungen zu Familie, Freunden und Kollegen spürbar verbessert.

Konflikte effektiver lösen: Lerne, Spannungen schnell und fair zu lösen, um eine entspanntere Umgebung zu schaffen.

Selbstbewusstsein stärken: Deine Fähigkeit, klar und positiv zu kommunizieren, steigert dein Selbstvertrauen erheblich.

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Literatur:

  • Ackermann, A. (2021): Positive Psychologie. Das Fazit aus 30 Jahren Glücksforschung. Independently published.
  • Blickhan, D. (2018): Positive Psychologie. Ein Handbuch für die Praxis, Junfermann Verlag, Paderborn.
  • Bode, M. (2024) Transaktionsanalyse für Einsteiger – Psychologie Basiswissen. Verlag Edition Lunerion.
  • Schwier, M. & Sohr, S. (2021): Mit einem Lächeln – 100 Übungen zur Positiven Psychologie, Junfermann Verlag, Paderborn.
  • Becker, B. & Kellermann, A. (2023): Die Kommunikationsküche – Erfolgsversprechende Rezepte für ein gelingendes Miteinander. Vorta Verlag

 

Es gibt viele unterschiedliche Faktoren, die dazu beitragen, dass wir zufrieden durchs Leben gehen. Einer sticht dabei deutlich hervor: Gute Beziehungen zu den Menschen in unserem direkten Umfeld.

Gelingende Beziehungen sind der Zufriedenheitsfaktor schlechthin, und das konstant über unseren gesamten Lebensverlauf. Das ist eine logische Konsequenz, wenn man bedenkt, dass das Bedürfnis nach Bindung und Zugehörigkeit in jedem tief verwurzelt ist.

Wir sprechen von Beziehungen, wenn zwei oder mehr Menschen miteinander in Verbindung stehen und einen gegenseitigen sozialen Einfluss aufeinander ausüben. Dieser zeigt sich in Veränderungen in der Meinung, den Einstellungen und dem Verhalten.

Unsere erste Beziehung haben wir unweigerlich mit unseren Eltern. Als Kinder orientieren wir uns an ihnen und schauen uns Verhaltensweisen von ihnen ab. Etwas später treten Kindergarten- und Schulfreunde in unser Leben, danach sind es Arbeitskollegen, unser Partner und vielleicht irgendwann auch unsere eigenen Kinder.

Positive Beziehungen

Gute Beziehungen im Arbeitsumfeld

Nico Rose beschreibt in seinem 2019 erschienenen Buch „Arbeit besser machen“ eine Studie, in der 200.000 Menschen aus 189 Ländern gefragt wurden, welche Faktoren zu ihrem persönlichen Arbeitsglück ausschlaggebend sind. Raten Sie einmal, welche vier Aspekte am häufigsten genannt wurden. Es waren nicht, wie man vielleicht zunächst vermuten würde, ein attraktives Gehalt oder gute Weiterbildungsmöglichkeiten (obwohl diese natürlich auch auftauchen). Nein, die vier wichtigsten Faktoren sind

  • Wertschätzung für die eigene Arbeit,
  • eine gute Beziehung zu den Kolleg*innen,
  • eine gute Work-Life-Balance sowie
  • eine gute Beziehung zum Vorgesetzten.

 

4 Gründe für gute Arbeitsbeziehungen

Bleiben wir einmal beim Thema Wertschätzung für die eigenen Leistungen. Als Führungskraft sollte ich mir die Mühe machen, herauszufinden, welche Art von Lob bei welchem meiner Mitarbeiter gut ankommt. Der eine mag das persönliche Gespräch oder eine E-Mail mit anerkennenden Worten. Der andere zieht es vor, das Lob in großer Runde zu erhalten. Im Zweifelsfall lohnt es sich, bei den Kolleg*innen nachzufragen: Wie müsste ich dich loben oder deine Arbeit wertschätzen, damit das bei dir ankommt?

Im Umgang mit den Teamkolleg*innen ist es spannend, sich zu fragen, wie man selbst eigentlich darauf reagiert, wenn ein Kollege oder eine Kollegin freudestrahlend von einem Erfolg berichtet. Eine wertschätzende Art der Reaktion ist die aktiv-konstruktive: Wir richten ganz bewusst das Scheinwerferlicht auf unser Gegenüber und geben ihm so die Gelegenheit, in der positiven Stimmung zu verweilen und sich dabei beispielsweise die eigenen Stärken vor Augen zu führen oder sich der eigenen Erfolgsstrategie bewusst zu werden. Das geht am besten mit offenen Fragen:

  • Wie hast du das hinbekommen?
  • Was war das Beste an deinem Erfolg?
  • Das war sicher eine Menge Arbeit, erzähl mal!

Indem wir aktiv-konstruktiv reagieren, zeigen wir unserem Gegenüber, dass wir ihm den Erfolg gönnen und uns mit ihm freuen. Nichts ist schlimmer, als wenn sich für uns wichtige Menschen von uns abwenden, weil es für uns gerade gut läuft.

 

So gelingen gute Beziehungen in Organisationen

In großen Organisationen gibt es eine Vielzahl an Beziehungen – oder Verbindungen – zwischen Menschen. Damit sind keineswegs nur einzelne Teams oder Abteilungen gemeint. Im Prinzip kann jeder mit jedem eine Verbindung aufbauen. Es liegt schließlich an uns, ob wir unsere Mitmenschen in der Schlange vor der Cafeteria oder am Kopierer ansprechen und so eine – wenn auch kurze – Verbindung mit unserem Gegenüber eingehen.

Auf welche Art von Beziehungen kommt es nun aber an? Natürlich: auf die, die in uns ein gutes Gefühl auslösen. Jane Dutton (2003) sprich in diesem Zusammenhang auch von hochqualitativen Verbindungen („High-Quality Connections“). Das sind kurze (wiederkehrende) Momente, in denen wir uns mit einem Mitmenschen verbunden fühlen. Interessant daran ist, dass wir diese Momente auch mit Menschen erleben können, die wir eigentlich nicht mögen. In gelingenden langfristigen Beziehungen erleben wir diese Momente der Verbundenheit regelmäßig.

Für eine Organisation sind diese hochqualitativen Verbindungen wahre Schätze: Durch die mit ihnen verbundenen Emotionen fühlen sie sich gut und authentisch an. Darüber hinaus sind hochqualitative Verbindungen belastbarer. Das bedeutet, dass Störungen weniger ins Gewicht fallen. Die hochqualitativen Verbindungen zeigen auch eine höhere Konnektivität: Wir begegnen unserem Gegenüber mit mehr Offenheit und sind eher bereit, neue Gedanken und Betrachtungsweisen zuzulassen.

 

Tolle Kollegen auf der Arbeit

Nimm die guten Beziehungen in die Hand!

Wir können hochqualitative Verbindungen bewusst erschaffen. Dazu muss allerdings einer der Partner in Vorleistung gehen. Es gibt vier Verhaltensweisen, die das Entstehen von hochqualitativen Beziehungen begünstigen.

Respekt: Wir können uns ganz bewusst dazu entscheiden, einer Person wohlwollend und mit Achtung gegenüberzutreten.

Vertrauen: Geben wir unserem Gegenüber einen Vertrauensvorschuss, so ist dieser in der Regel motiviert, uns nicht zu enttäuschen.

Humor: Manchmal ist es hilfreich, sich selbst, den anderen und die Situation nicht allzu ernst zu nehmen. Eine wohldosierte Portion Humor zum richtigen Zeitpunkt kann viele Situationen auflockern.

Aufgabenbezogene Unterstützung: Wenn wir unseren Kolleg*innen bei der Bewältigung ihrer täglichen Aufgaben unter die Arme greifen, ohne dafür eine Gegenleistung zu erwarten, steigert das die Beziehungsqualität ganz enorm.

Versuche es einmal und du wirst sehen, wie schön und bereichernd diese Momente der Verbundenheit sind!

Gutes Miteinander so geht es

 

10 Strategien für gute Beziehungen im Job

In einer Welt, in der gute Beziehungen den Schlüssel zu einem erfüllten Arbeitsleben darstellen, teile ich hier zehn konkrete Tipps, wie du diese Beziehungen am Arbeitsplatz stärken kannst. Diese praxisorientierten Ratschläge sind darauf ausgerichtet eine positive Arbeitsumgebung zu schaffen.

  1. Authentizität zeigen: Sei du selbst und zeige deine Persönlichkeit. Echte Verbindungen entstehen, wenn Menschen sich authentisch begegnen.
  2. Aktives Zuhören: Höre aufmerksam zu, wenn Kolleg*innen sprechen. Das zeigt Wertschätzung und fördert ein tieferes Verständnis füreinander.
  3. Gemeinsame Interessen entdecken: Finde gemeinsame Interessen mit Kolleg*innen, sei es beruflich oder persönlich. Das schafft Gesprächsanlässe außerhalb des reinen Arbeitskontexts.
  4. Kleine Gesten der Wertschätzung: Zeige deine Wertschätzung durch kleine Gesten wie ein ehrliches Dankeschön oder eine unterstützende Geste in stressigen Zeiten.
  5. Klare Kommunikation: Verwende klare und offene Kommunikation, um Missverständnisse zu vermeiden. Teile deine Gedanken und Ideen klar und respektvoll.
  6. Gemeinsame Ziele setzen: Identifiziere gemeinsame berufliche Ziele und arbeite darauf hin. Das schweißt zusammen und fördert das Wir-Gefühl im Team.
  7. Flexibilität zeigen: Sei flexibel und offen für unterschiedliche Arbeitsstile und Perspektiven. Das schafft eine positive Arbeitsatmosphäre.
  8. Unterstützung anbieten: Biete deine Hilfe und Unterstützung an, wenn Kolleg*innen vor Herausforderungen stehen. Gemeinsames Überwinden von Schwierigkeiten stärkt die Zusammenarbeit.
  9. Feedback geben und nehmen: Sei konstruktiv im Geben und Nehmen von Feedback. Das fördert das persönliche Wachstum und verbessert die Zusammenarbeit.
  10. Gemeinsame Pausen nutzen: Nutze gemeinsame Pausen, um informelle Gespräche zu führen. Das stärkt den sozialen Zusammenhalt und schafft eine positive Arbeitskultur.

Positive Beziehungen auf der Arbeit

 

 

Was aber, wenn du längst alles versucht hast? Und die Stimmung trotzdem kippt?
Wenn Gespräche verhärten, Kolleg*innen dich meiden oder du ständig auf Abstand gehst?

Dann hilft kein Tipp aus dem Blog.

Dann brauchst du Raum, um zu sortieren.
Zu verstehen, was da eigentlich passiert.
Und was du tun kannst.

Im Konfliktcoaching begleite ich dich durch genau solche Situationen.
Damit du wieder handlungsfähig wirst, statt dich zu verbiegen oder aufzugeben.

👉 Melde dich gern – wenn du spürst: So will ich nicht weiterarbeiten.

Literatur:

  • Ackermann, A. (2021): Positive Psychologie. Das Fazit aus 30 Jahren Glücksforschung. Independently published.
  • Business Insider (2023) Gute Beziehungen zu Kollegen sind viel wichtiger als Geld.
  • Dutton, J. E. (2003): Energize your workplace: How to create and sustain high-quality connections at work. San Francisco, CA, Jossey-Bass.
  • Deutschlandfunk (2024) Wie Freundschaft und liebe im Job entsteht
  • Rose, N. (2019) Arbeit besser machen. Positive Psychologie für Personalarbeit und Führung. Haufe Verlag, Freiburg.
  • Schwier, M. & Sohr, S. (2021): Mit einem Lächeln – 100 Übungen zur Positiven Psychologie, Junfermann Verlag, Paderborn.
  • Becker, B. & Kellermann, A. (2023): Die Kommunikationsküche – Erfolgsversprechende Rezepte für ein gelingendes Miteinander. Vorta Verlag

Du fragst dich sicherlich manchmal, warum einige Menschen so zufrieden und glücklich in ihrer Arbeit sind, während andere sich einfach nur durch den Tag quälen. Eine entscheidende Rolle dabei spielen unsere persönlichen Werte. Aber was sind eigentlich Werte?

Werte sind unsere tief verwurzelten Überzeugungen und Grundprinzipien, die uns leiten und beeinflussen, wie wir die Welt wahrnehmen und wie wir handeln. Sie bilden das Fundament unserer Persönlichkeit und beeinflussen unser Verhalten, unsere Entscheidungen und unsere Einstellungen im Leben.

Wenn es um Arbeitszufriedenheit geht, sind Werte von enormer Bedeutung. Stell dir vor, du arbeitest in einem Unternehmen, dessen Unternehmenskultur im Widerspruch zu deinen eigenen Werten steht. Du könntest dich in einem solchen Umfeld schnell unwohl fühlen, innerlich unruhig werden und sogar das Gefühl haben, nicht authentisch sein zu können.

Auf der anderen Seite, wenn deine persönlichen Werte mit den Werten deines Arbeitsumfelds und deiner Tätigkeit in Einklang stehen, entsteht eine positive Resonanz. Du fühlst dich wohl, deine Motivation steigt und du gehst mit Begeisterung an deine Aufgaben heran. Arbeitszufriedenheit entsteht, wenn du das Gefühl hast, dass deine Arbeit einen tieferen Sinn hat und mit deinen Werten übereinstimmt.

Um die volle Zufriedenheit am Arbeitsplatz zu erreichen, ist es also entscheidend, deine eigenen Werte zu erkennen und zu verstehen, wie sie sich in deine beruflichen Entscheidungen und deine Arbeitsumgebung integrieren lassen. Im nächsten Abschnitt zeige ich dir, wie du genau das tun kannst – indem du deine eigenen Werte herausfindest.

Zufrieden arbeiten auf Basis von Werten

Werte herausfinden um Konflikte zu lösen

Oft entstehen Arbeitsplatzkonflikte durch unterschiedliche Werte der Mitarbeiter. Um solche Situationen zu bewältigen und harmonische Arbeitsbeziehungen zu fördern, ist es entscheidend, die eigenen Werte und die der Kollegen besser zu verstehen.

Deine Werte helfen auch, klare Grenzen zu setzen und berufliche Entscheidungen im Einklang mit ihnen zu treffen. Durch Gespräche und Selbstreflexion kannst du Konflikte konstruktiv lösen und eine positive Arbeitsumgebung schaffen, in der sich alle respektiert fühlen.

Deshalb ist es hilfreich, wenn wir uns unserer Werte bewusst werden und kritisch prüfen, ob wir nach ihnen leben. Denn das ist einer der Faktoren, die uns zufrieden machen. Werte gehören neben den Stärken herausfinden und dem Flow zu den wichtigsten Engagement Faktoren des zufriedenen Arbeitens.

 

Konflikte aufgrund von verschiedenen Werten

 

Passen meine Werte noch?

Es ist eine gute Idee, von Zeit zu Zeit in uns hineinzuschauen und unsere Werte zu bestimmen. So können wir für die verschiedenen Bereiche unseres Lebens feststellen, ob wir im Einklang mit ihnen leben und handeln und wo vielleicht Wertekonflikte bestehen, die uns unzufrieden machen.

Gerade im Job passiert es leicht, dass wir durch die vielen Aufgaben, die es zu bewältigen gilt, gar nicht bemerken, dass sich unsere Werte verschoben haben und nicht mehr zu unserer aktuellen Jobrolle oder gar unserem Arbeitgeber passen.

Mir ist es so ergangen: Ich war unzufrieden mit meinem Job und mit der Zeit ist dieses Gefühl immer stärker geworden. Ich habe zunächst nicht verstanden, woran es lag. Irgendwann ist mir klar geworden, dass es nicht mehr meinen Werten entsprach, jeden Tag in ein Unternehmen zu gehen, und damit viel Geld zu verdienen. Der Wert Freiheit war auf meiner Werteleiter nach oben geklettert und das hat mit meiner Aufgabe als Projektleiterin nicht harmoniert. Ich wollte nicht mehr vom Management vorgegeben bekommen, was ich zu machen habe. Was im Nachhinein einfach klingt, war natürlich ein längerer Prozess. Aber am Ende habe ich mich dazu entschieden, mich selbstständig zu machen. Und es keinen Tag lang bereut!

 

Werte Konflikte sind nicht lösbar

Wertekonflikte am Arbeitsplatz sind oft tiefgreifend und schwer zu lösen. Sie entstehen, wenn persönliche Überzeugungen mit den Anforderungen des Arbeitsumfelds kollidieren. In solchen Situationen bleibt oft nur die Entscheidung, sich eine metaphorische Teflonschicht zuzulegen oder, wenn der Konflikt zu stark ist, den Arbeitsplatz zu verlassen.

Hier sind drei Beispiele für Wertekonflikte:

  1. Integrität vs. Erwartung: Eine Mitarbeiterin legt großen Wert auf Ehrlichkeit. Die Unternehmensführung fordert jedoch, bestimmte Informationen gegenüber Kund*innen zurückzuhalten. Dieser Konflikt zwischen persönlicher Integrität und beruflichen Erwartungen kann zu innerer Zerrissenheit führen.
  2. Gerechtigkeit vs. Profitmaximierung: Eine Führungskraft legt Wert auf faire Bezahlung und gute Arbeitsbedingungen. Das Unternehmen spart jedoch Kosten, indem es Mitarbeitende unter Druck setzt oder Outsourcing betreibt. Wer sich für Gerechtigkeit einsetzt, gerät hier in einen Konflikt.
  3. Nachhaltigkeit vs. Unternehmensziele: Eine Mitarbeiterin engagiert sich privat für Umweltschutz und Nachhaltigkeit. Die Firma setzt jedoch auf billige Lieferketten ohne Rücksicht auf ökologische Auswirkungen. Die Diskrepanz zwischen persönlicher Überzeugung und Unternehmenspraxis kann auf Dauer belastend sein.

 

Solche Wertekonflikte sind oft nicht vollständig lösbar. Es erfordert Mut und Selbstreflexion, den für sich richtigen Weg zu finden.

Werte herausfinden mit dem Werte-Kartenspiel

Wie kannst du deine Werte herausfinden? Und für welche Werte steht dein Chef und das Unternehmen, in dem du arbeitest? Welche Werte lebt dein Team oder deine Abteilung?

Mit dem Werte-Kartenspiel von Bernd Slaghuis kannst du herausfinden, welche Werte dir am wichtigsten sind. Das Ergebnis kann dir zeigen, ob es Zeit für eine berufliche Weiterentwicklung ist.

Du brauchst dazu 24 Kärtchen, die du mit den folgenden Werten beschriften:

 

24 häufige Werte im Arbeitsleben auf Karten

  1. Anerkennung
  2. Ansehen
  3. Begeisterung
  4. Dankbarkeit
  5. Ehrlichkeit
  6. Einfluss
  7. Erfolg
  8. Fairness
  9. Freiheit
  10. Fürsorglichkeit
  11. Geld
  12. Gesundheit
  13. Harmonie
  14. Herausforderung
  15. Leichtigkeit
  16. Leidenschaft
  17. Nachhaltigkeit
  18. Persönliche Entwicklung
  19. Respekt
  20. Selbstverwirklichung
  21. Sinn
  22. Weitsicht
  23. Zufriedenheit
  24. Zugehörigkeit

Wenn du das Gefühl hast, dass ein für dich wichtiger Wert fehlt, kannst du ihn anstelle eines der oben genannten Vorschläge aufschreiben.

 

Werte als Wegbegleiter

 

Mische die Kärtchen und lege sie mit der Schrift nach unten auf dem Tisch aus. Falls möglich, bitte einen Kollegen oder Freund, dir zu assistieren.

 

Wichtig: Lege vorher den Lebensbereich, für den du deine Werte herausfinden möchten, fest. Es kann schließlich gut sein, dass du fürs Arbeitsleben andere Werte hast als für deine Freundschaften oder deine Partnerschaft.

 

Werte priorisieren Übung

 

Werte herausfinden – Spielablauf:

Runde 1: Ziehe jeweils zwei beliebige Karten und decken sie auf. Nun musst du entscheiden, welcher der beiden Werte wichtiger ist. Den wichtigeren legst du für die nächste Runde beiseite, der andere kommt (zunächst) aus dem Spiel.

Bei der Entscheidung darüber, welcher Wert in die nächste Runde gelangt, kann dein Assistent dich unterstützen: Erkläre ihm möglichst genau, was die jeweiligen Werte für dich bedeuten. Durch diese Art der Reflexion setzet du sich intensiv mit den einzelnen Werten und deiner eigenen Entscheidung auseinander.

 

Runde 2: Mit den verblieben zwölf Karten machst du nochmal genau dasselbe.

 

Werte als Wegbegleiter

 

Runde 3: Auch aus den letzten sechs Karten sortierst du wie zuvor drei Karten aus. Diese drei Karten verraten dir deine Top-Werte!

Der Joker: Doch was passiert eigentlich, wenn du im Laufe des Spiels ein Wertepaar ziehst, bei dem dir die Entscheidung sehr schwerfällt, weil beide Werte in deinem Leben eine wichtige Rolle spielen? Entscheide dich trotzdem für einen der beiden, aber lege die Karte, die es nicht in die nächste Runde schafft, separat zur Seite.

Am Ende des Spiels darfst du nämlich eine bereits aussortierte Karte wieder hinzunehmen. Sie ist dein Joker.

Die Auswertung: Schreibe deine drei bis vier Hauptwerte untereinander auf – beispielsweise auf ein Flipchart. Notiere dann zu jedem einige Begriffe, den du damit verbindest. Frage dich: Woran würde ich merken, dass der Wert in dem betrachteten Bereich meines Lebens erfüllt ist?

Bewerte – auf einer Skala von 1 bis 10 – wie sehr die einzelnen Werte momentan erfüllt sind. Um langfristig zufrieden zu sein, sind vermutlich Werte zwischen 7 und 8 erstrebenswert.

Das Ergebnis des Werte-Kartenspiels gibt dir auf jeden Fall einen Hinweis darauf, wie es in dem betrachteten Bereich deines Lebens läuft und ob du vielleicht etwas daran verändern solltest.

Die Rolle von Werten bei der Karriereplanung

Jetzt, da du die Bedeutung von Werten in der Arbeitszufriedenheit erkannt hast, ist es an der Zeit, ihre Rolle bei der Karriereplanung zu beleuchten. Die meisten Menschen denken bei der Karriereplanung zunächst an Faktoren wie Gehalt, Aufstiegschancen und Prestige. Doch all diese äußeren Aspekte können langfristig nur begrenzt Zufriedenheit bringen, wenn sie nicht mit deinen inneren Werten in Einklang stehen.

Deine Karriere sollte nicht nur auf äußeren Erfolg abzielen, sondern auch auf eine erfüllende und sinnvolle Berufung. Wenn du deine Werte in die Karriereplanung einbeziehst, schaffst du die Grundlage für ein erfülltes und zufriedenes Berufsleben. Stelle dir vor, du arbeitest in einer Branche oder einem Unternehmen, das deinen ethischen und moralischen Überzeugungen widerspricht – auch wenn der Erfolg scheinbar groß ist, wirst du langfristig innerlich unglücklich sein.

Indem du deine Werte in den Fokus rückst, kannst du sicherstellen, dass deine beruflichen Entscheidungen im Einklang mit deiner authentischen Selbst sind.

Frage dich, welche Werte dir in deiner Karriere wirklich wichtig sind: ist es Kreativität, Teamarbeit, soziale Verantwortung, Selbstständigkeit, Innovation oder etwas ganz anderes?

Wenn du deine Werte identifizierst, kannst du sie als Leitlinien nutzen, um berufliche Entscheidungen zu treffen, die mit deinen innersten Überzeugungen übereinstimmen.

Eine wertebasierte Karriereplanung ermöglicht es dir, Ziele zu setzen, die tatsächlich mit deinen Interessen und Überzeugungen harmonieren. Dadurch steigerst du deine Motivation und Entschlossenheit, Hindernisse zu überwinden und Rückschläge zu bewältigen. Es kann auch helfen, eine langfristige Vision für deine berufliche Laufbahn zu entwickeln und Fehlentscheidungen zu vermeiden, die sich später als unglücklich erweisen könnten.

 

Werte im Arbeitsleben

Werte herausfinden: Konflikte am Arbeitsplatz verstehen und lösen

Konflikte sind ein natürlicher Bestandteil des Arbeitslebens. Sie können jedoch oft auf unterschiedliche Werte und Überzeugungen zurückgeführt werden. Das Verständnis dieser Zusammenhänge kann dabei helfen, Konflikte am Arbeitsplatz besser zu verstehen und konstruktiv zu lösen.

Warum Werte Konflikte beeinflussen

Jeder von uns hat eine einzigartige Wertebasis, die unsere Entscheidungen und Handlungen beeinflusst. Wenn diese Werte mit den Werten unserer Kolleg*innen oder Vorgesetzten in Konflikt geraten, entstehen Reibungspunkte. Zum Beispiel könnten unterschiedliche Auffassungen von Fairness, Verantwortung oder Freiheit zu Meinungsverschiedenheiten führen.

Wie Werte herausfinden Konflikte erklären kann

Die Identifikation deiner eigenen Werte und die Sensibilität für die Werte anderer können dir dabei helfen, Konflikte in einem neuen Licht zu sehen. Du kannst beginnen, die Beweggründe und Prioritäten deiner Kolleg*innen besser zu verstehen. Dies ermöglicht es dir, empathischer zu sein und Konflikte weniger persönlich zu nehmen.

Werte herausfinden und Konflikte lösen

Um Konflikte effektiv zu lösen, ist es hilfreich, einen werteorientierten Ansatz zu wählen. Das bedeutet, dass du dich aktiv bemühst, die Gemeinsamkeiten in den Werten zu finden und Lösungen zu entwickeln, die im Einklang mit diesen Werten stehen. Das kann bedeuten, Kompromisse zu finden oder alternative Lösungen zu suchen, die für alle Beteiligten akzeptabel sind.

In diesem Zusammenhang ist die Methode des „Werte-Kartenspiels“ besonders nützlich. Indem du und deine Kolleg*innen eure Werte offen teilt und miteinander darüber sprecht, könnt ihr einen Raum schaffen, in dem Missverständnisse aufgelöst und Konflikte in produktive Gespräche verwandelt werden können.

Die Integration von „Werte herausfinden“ in die Konfliktlösung kann nicht nur dazu beitragen, den Frieden am Arbeitsplatz zu wahren, sondern auch zu einer insgesamt positiveren und erfüllenderen Arbeitsumgebung beitragen. (Weiter lesen im Blogbeitrag Konflikte lösen)

Werte herausfinden und im Einklang handeln

Die Auseinandersetzung mit unseren Werten und ihre Integration in die Arbeitswelt sind entscheidend für ein erfülltes Berufsleben. Sie fungieren als innerer Kompass, der uns zu langfristiger Zufriedenheit führt. Solltest du Wertekonflikte haben oder Unterstützung bei der wertebasierten Karriereplanung benötigen, stehe ich als Mentor gerne zur Verfügung. Gemeinsam können wir deine Werte klären und eine Karriere gestalten, die deinen tiefsten Überzeugungen entspricht. Erreiche mich für ein 1:1 Coaching & Mentoring Mentoring und lass uns deine Werte als Kraftquelle nutzen, um deine berufliche Reise zu einem erfolgreichen und glücklichen Abenteuer zu machen! Hier geht´s zum kostenlosen Kennenlerngespräch.

Denke daran, du hast die Macht, deine berufliche Zukunft zu gestalten und ein erfülltes Arbeitsleben zu führen.

Nutze deine Werte weise – sie sind der Schlüssel dazu!

Viel Erfolg und Zufriedenheit auf deinem Weg!

Literatur:

  • Rose, N. (2021) Management Coaching und Positive Psychologie. Stärken stärken, sinnvoll wachsen. Haufe Verlag, Freiburg.
  • https://www.values-academy.de/was-sind-werte/ (Zugriff 17.06.2025)
  • Frei, D. (2015) Psychologie der Werte: Von Achtsamkeit bis Zivilcourage – Basiswissen aus Psychologie und Philosophie. Springer.